Waldelfen

Slots der Rasse: unbegrenzt

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Rassenbeschreibung

Aussehen

Waldelfen besitzen die für Elfen typischen spitzen Ohren, allerdings sind sie etwas kleiner als die meisten anderen Elfen. Sie sind zumeist zwischen 1,70 bis 1,80 m groß und durch ihre leichte und schlanke Statur wiegen sie zwischen 60 – 80 Kilo. Ihre Silhouette wirkt meist sehr anmutig und elegant trotz ihrer kräftigen, zum Klettern ausgelegten Beine. Durch ihre tiefe Verbindung zur Natur weist ihre Haut einen Grünstich auf und ihr zumeist langes Haar erinnert von der Farbe her an den Stamm eines Baumes. Ihre Augen repräsentieren die prächtigen Baumkronen im Sommer von ihrer Farbe.
Ihre Kleidung gewährt ihnen zumeist viel Bewegungsfreiheit, jedoch tragen sie vereinzelt auch lederne Schutzplatten, die sie mit Gurten an ihrem Körper befestigen.
Wichtig zu erwähnen ist, dass sie nur selten Schuhe tragen, weil sie das Klettern und Rennen ohne Schuhe als angenehmer erachten.

Verhalten

Waldelfen sind fremden gegenüber meistens eher scheu, dafür aber umso freundlicher gegenüber Bekannten, Freunden und Familienmitgliedern und bleiben meistens eher unter ihnen als unter anderen Völkern oder Fremden. Wer also einen Waldelfen kennt, darf von ihm wohl Gastfreundschaft und Vertrauen erwarten. Sie sind größtenteils nicht so arrogant wie Hochelfen, obgleich manche dieses Verhalten nahezu kopieren. Sie sind allerdings etwas direkt und können mit Emotionen anderer nicht genau umgehen und sagen hin und wieder zum schlechten Zeitpunkt etwas Falsches. Auch soll es sehr neugierige Waldelfen geben, deren Wissensdurst schon fast wie der eines Kindes ist.
Im Kampf sind sie eher zurückhaltend und jene, die auf Heimlichkeit und Tricks setzen. Selten wagen sie einen offenen Zweikampf, nutzen aber den Wald oder andere Umgebungen zu ihrem Vorteil aus.

Nahrung

Grundsätzlich können Waldelfen nahezu alles essen, doch bevorzugen sie Fleisch. Allerdings nehmen sie gerne alles was sich im Wald findet, so auch Beeren und ab und an auch mal ein Fisch aus dem Bach.

Alter

450 – Sie altern bis zu einem Alter von Ende 20 und dann erst wieder ab 350 Jahren.

Fortpflanzung

Waldelfen sind wie die Hochelfen neun Monate lang schwanger und können sich auch mit anderen Elfenarten und Humanoiden paaren.

Geschichte & Kultur

Vor langer Zeit spaltete sich eine Gruppe von den damaligen Elfen ab und verließ die Gesellschaft, um im Wald zu leben. Gründe dafür waren nicht nur die wachsende Unzufriedenheit mit den Ihren, sondern auch die, in ihren Augen, Abwendung  von der Natur und deren Unterwerfung. Sie fühlten sich in den entstehenden Städten und Orten nicht wohl und sahen es als falsch an, das Land zugunsten des Fortschritts zu verändern oder gar zu zerstören. Sie fühlten sich, heute wie einst, zur Natur und ihrer Schönheit hingezogen und schworen sich, fortan mit ihr im Einklang zu leben und sie zu schützen. Nach ihrer Abspaltung wurde es ruhig um diese Elfen, die in den Wald gingen. Sie lebten zurückgezogen, isoliert und besannen sich auf ihr einfaches Leben in und mit der Natur. Während dieser Zeit veränderte sich auch ihr Äußeres: Hatten die ersten Waldelfen noch Probleme, durchs Dickicht zu schleichen aufgrund ihrer Größe, so waren sie zwei, drei Generationen später bereits kleiner. Zunehmend veränderten sich auch Haut und Haar, passte sich an, damit sie mehr eins mit dem Wald wurden und sich besser tarnen konnten. Auch ihre arrogante Art legten sie ab und wurden stiller und freundlicher oder eben auch neugierig. Erst nach Jahrhunderten wurden sie wieder erblickt, jedoch sollte reger Austausch mit der Außenwelt noch einige Jahrhunderte länger auf sich warten. Nun lebten sie  nicht mehr vom Ackerbau und Viehzucht, sondern von dem, was der Wald zu bieten hatte, von Früchten, Wurzeln, Pilzen, Sprösslingen und dem Wild, manchmal auch von Insekten, die nach ihrer Aussage eigentlich hervorragend schmecken sollen. 
Ihre Behausungen bauten sie zumeist in die Baumkronen, selten gab es auch riesige Bäume, die so groß und breit waren, dass man ganze Häuser oder sogar größere Siedlungen hineinbauen konnte. Doch nach langer Zeit der Isolation wagten sich auch manche Waldelfen aus den schützenden Wäldern heraus, um die Welt zu erkunden, zu handeln und Neues zu entdecken. Nicht selten blieben die Waldelfen dann in der Ferne oder siedelten sich in neuen Wäldern an und pflegten Umgang mit anderen Völkern und Rassen. Doch der Natur bleiben sie immer verbunden, so werden sie selten in großen Städten wohnen oder lange verweilen, sondern sich immer einen Wald oder zumindest einen Baum suchen, an oder auf dem sie leben.
Durch ihre Abspaltung entwickelten die Waldelfen eine eigene Gesellschaft. Zwar haben sich die Waldelfen im Laufe der Zeit sehr über die Wälder der Welt verteilt, jedoch teilen sie eine gemeinsame Kultur. So muss ein jeder Waldelf bei erreichen des Erwachsenenalters schwören, den Wald und alles darin zu schützen und nur in Maßen das zu nehmen, was zum Überleben gebraucht wird. Bricht man diesen Schwur, so wird man zumeist gebrandmarkt und aus der Heimat verstoßen.
Ebenso wird der Frühlingsanfang von allen gefeiert. Am 21 Tag des dritten Monats jeden Jahres, wenn der Schnee bereits getaut ist, versammeln sich alle Waldelfen und feiern die “Wiedergeburt” des Waldes und der Natur.
Als letztes, verbreitetes Fest lässt sich das alte Fest des Aufbruchs nennen. Mit ihm gedenkt man den ersten Waldelfen, welche sich von der Gesellschaft abgespalten und im Wald niedergelassen haben. Meist ist es ein großer Umzug vom Rand der Wälder hin zu ihrem Dorf, eher schweigsam und mit viel Nachdenken begleitet. Das Datum dafür ist unterschiedlich von Siedlung zu Siedlung, da es keine schriftlichen Überlieferungen gibt.

Stärken & Schwächen

Waldelfen haben sich hervorragend an das Leben im Wald angepasst. So können sie durch ihre stärkere Beinmuskulatur höher springen als normale Menschen oder Elfen und auch hervorragend klettern. Allerdings sind sie nicht sonderlich stark und leicht zu übermannen. Dies gleichen sie aber mit Raffinesse und Geschick wieder aus.

Beitritt

Offen für alle

Geschrieben vom Artenforscherteam