Nikita

Slots der Rasse: 3 von 6

Gezeichnet von Ahorn

Rassenbeschreibung

Aussehen

Durch ihre Abstammung von den Schnee-Fukashi haben die Nikita fuchsartige Ohren und einen bauschigen Schweif mit dem typischen dicken Fell. Die Farbe des Fells, aber auch ihrer Haare variiert zwischen hellen Eis- oder Schneetönen, manchmal kann auch ein helles Grau vorkommen. So können Fukashi die seltene Farbe blau-weiß, aber auch Farben wie weiß oder grau tragen. Die Augenfarbe entspricht einem Eis-Farbton, was demnach in verschiedenen, hellen Blautönen sein kann, oder aber der Nikita hat eine Augenfarbe, welche einem Bernstein nahe kommt, doch ist diese sehr selten. Die Zähne der Nikita sind, durch die Verwandschaft zu Füchsen, zwar immer noch spitz, aber nicht mehr ansatzweise so groß wie die der Fukashi oder gar denen von richtigen Füchsen. Meist sind sie nur 2-3 Millimeter länger als die eines Menschen. Die Pupillen der Nikita sind eher fuchsartig, also meist eher zu Schlitzen geformt, aber weitaus auch nicht mehr immer, wobei es sehr sehr selten vorkommt, dass ein Nikita dieses Mal nicht hat. Ein ausgewachsener Nikita kann bis zu 1.60 m groß werden, der kleinste Nikita, welcher gefunden wurde, war ausgewachsen, allerdings nur 1,30 m groß. Zudem ist die Figur sowohl von den Nikitamännern, als auch die von Nikitafrauen eher zierlich, sie haben wenig Kraft in den Armen und wiegen auch meist nicht mehr als 60 kg.

Verhalten

Die Nikita sind zumeist zutraulicher als die Fukashi, doch trifft dies nicht auf alle zu, es gibt auch unter ihnen eher Distanzierte, welche sich ungerne streicheln oder kuscheln lassen. Obwohl sie zumeist eher ruhig sind, kommt es vor, dass sie bissig werden können, sollte man sie die ganze Zeit provozieren, sie streicheln, obwohl sie offensichtlich nicht berührt werden wollen oder sie gar bedrohen. Nikita sind außerdem dafür bekannt, recht treu zu sein, gerade im Norden, aus dem die Unterart kommt, war es wichtig, füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu helfen, wobei dann die Nikita auch mal für jemand anderen als sich selbst jagen gingen, sollten andere nicht genug Essen haben, vor allem für Familie, aber auch mal für Fremde. Von den Fukashi haben sie den natürlichen Jagdinstinkt in geschwächter Form übernommen, auch können sie dadurch manchmal sehr verspielt wirken.

An ihren Fuchsohren und ihrem Schweif kann man häufig erkennen, wie es ihnen geht, wie sie sich fühlen, was vergleichbar mit dem Verhalten von Hunden oder Wölfen ist. So zeigen sie zum Beispiel Freude, indem sie mit dem Schweif wedeln. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass sie anders als die Fukashi keine weiteren Schweife im Laufe ihres Lebens dazubekommen.

Nahrung

Wie ihre ursprüngliche Art auch, essen die Nikita gerne und viel Fleisch, aber auch hier kommt, je nach Wohnort und Vorkommen, selbst Angebautes, sowie Wildpflanzen dazu, oder auch gekochtes, je nachdem, wie sie es in ihrem Elternhaus gelernt haben, oder was ihnen angeboten wird. Die Nikita haben allerdings eine Schwäche für fruchtige, süße Speisen, so wie Beeren, Trauben aber auch süße Äpfel oder Orangen haben es ihnen angetan.

Alter

Durch ihre Abstammung von den Fukashi haben auch sie noch die Fähigkeit, um einiges länger zu leben, als es Menschen könnten, jedoch wird kein Nikita älter als 180 Jahre, im Gegensatz zu ihrer Ursprungsrasse.

Fortpflanzung

Fortpflanzen können sich die Nikita mit sämtlichen humanoiden Wesen, welche in der Lage sind, sich mit anderen Humanoiden fortzupflanzen.
Bei einer Nikita-Nikita-Schwangerschaft entsteht zu 100 % ein Nikita, das Kind erhält meistens die Haarfarbe der Mutter und die Augenfarbe des Vaters, die Schwangerschaft dauert, wie bei den Fukashi, rund 6 Monate.
Eine Schwangerschaft zwischen einem Nikita und einer anderen Art dauert durchschnittlich meist einen Monat länger, seltener auch zwei. Dabei werden die Nikitagene nur äußerst selten vererbt, weswegen das Kind meist dem Partner ähnlicher sieht, die natürlichen Merkmale der anderen Rasse bekommt und auch das Maximalalter der anderen Rasse, es kann also sein, dass das Kind einer Nikita und eines Elfen recht wenig von dem Nikitateil hat. Bekommt ein Nikita mit einem Menschen Kinder, so kommt es bei diesen ein wenig häufiger vor, dass diese zum Beispiel die Ohren der Nikita haben, bleiben sonst aber auch, was das Maximalalter angeht, menschlich.

Geschichte & Kultur

Die Nikita entwickelten sich aus den Schnee-Fukashi des Nordens, in einer Zeit, in welcher es immer gefährlicher wurde, sich zu verwandeln, aus Angst gejagt und getötet zu werden für das warme, dichte Fell, welches sie damals noch trugen und welches so unglaublich wichtig war in diesen kalten Gebieten. Über die Zeit hin verlernten dann die ersten Fukashi die Verwandlung, oder lernten überhaupt nie, sich zu verwandeln. Und als es erstmal mit der Verwandlung anfing, begann die wirkliche Evolution ihren Lauf. Immer mehr der Fukashikinder konnten sich gar nicht mehr Verwandeln, durch das Fehlen des sonst so gewohnten Größenunterschiedes durch das Verwandeln, welches sie nun nicht mehr hatten, wurden diese auch immer kleiner. Man bemerkte, dass einige von ihnen keine zweiten oder dritten Schweife mehr bekamen, und doch gehörten sie nach der offenen Kultur der Fukashi immer noch dazu. Die Feste, die Traditionen und Bräuche, sowie auch die kulturellen Gewänder, alles gehörte zu den Nikita immernoch genauso dazu wie zu den Fukashi. Die Nikita, welche bisher geschichtlich noch keinen Namen hatten, da sie immer nur zusammengewürfelt waren aus Fähigkeiten der Fukashi, und verlernten oder veränderten Fähigkeiten, bekamen ihren Namen schließlich durch das erste Kind, welches genau so Aussah wie wir die Nikita heute kennen. Immer mehr dieser Kinder sahen aus wie dieses Kind, weswegen schließlich dessen Name als Name für die gesamte Unterart gewählt wurde. Nachdem sie ihren eigenen Namen hatten, kam es ab und an vor, dass wenige Fukashi diese aus ihrem Dorf, ihrer Siedlung raus haben wollten, doch kamen sie immer wieder zur Vernunft, denn es war eine Unterart, welche das Leben im tiefen Norden für diese sicherer machte. So wurden sie auch auf Jagdzüge mitgeschickt, nicht nur um selbst zu Jagen, auch wenn sie deutlich schwächer waren als die Fukashi es sind, aber auch um auf jene, welche als Füchse jagen gingen aufzupassen, ohne im Schnee deutlich mehr aufzufallen, auch weil sie so klein waren. Bis heute also teilen sich diese Arten die Jagd, die Traditionen, die Siedlungen, so gut wie alles.

Stärken & Schwächen

Durch ihre etwas längeren, spitzen Zähne haben sie zwar einen scharfen Biss, jedoch ist dieser nicht so kraftvoll, so bleiben leicht blutige Spuren zurück, sollte ein Nikita mit seiner vollen Kraft zubeißen. Ihre Augen sind ebenso wie die der Fukashi gut darauf angepasst, kleine Regungen zu erkennen und auch in der Dunkelheit können sie sehen, solange zumindest ein wenig Licht, zum Beispiel das Licht des Mondes, vorhanden ist. In einem komplett dunklen Raum sind die Nikita allerdings genauso blind wie ein Mensch es wäre. Ihre Ohren sind sehr gut, sie haben ein feines Gehör, welches bei lauten Tönen, Schreien oder Ähnlichem allerdings zu schmerzen beginnt. Die Nikita sind eine recht schwache Art, große Waffen liegen ihnen nicht, weder ein Schwert noch ein Bogen, so kämpfen und jagen Nikita mit Dolchen, wenn sie darin trainiert sind auch Wurfdolchen. Für ihre geringe Größe von 1,30 bis 1,60 sind sie recht schnell, aber weitaus nicht viel schneller als ein Mensch es ist. Untrainiert sind sie eher genau so schnell wie ein Mensch. Ihre Sprungkraft ist auch bewundernswert, da sie mit ihrer Größe so hoch springen können wie ein untrainierter Mensch.

Beitritt

Nach Absprache mit thxt_pxnther

Geschrieben von thxt_pxnther in Kooperation mit den Artenforschern