Cenkar

Slots der Rasse: 4 von 8

Gezeichnet von XY

Rassenbeschreibung

Die Cenkar sind kleine Raubkatzen, die sich in Menschen verwandeln können. Sie ähneln vom Aussehen her den Nebelpardern. Es ist eine sehr eigene Rasse, mit der man sich besser nicht verscherzen sollte.

Aussehen

Humanoide Form

Die Cenkaren sind kaum von den Menschen zu unterscheiden, wenn man nicht weiß das die Person vor einem eine/einer ist, würde es einem normalen Menschen nicht einmal auffallen. Die männlichen Vertreter erreichen eine Körpergröße bis zu 1.95 Meter und 70-90 kg, wobei die weiblichen Cenkaren lediglich 1.75 Meter groß und 60-80 kg schwer werden. Die Hautfarbe ist meist ein wenig dunkler und braungebrannter, jedoch nicht komplett schwarz. Die Haarfarben allerdings sind vielfältig; Von Braun, zu einem unauffälligen, dunklen Orange, über Weiß bis hin zu einem matten Schwarz ist alles vertreten, jedoch ist die Farbe Rot niemals irgendwo aufzufinden. An Augenfarben variieren die Cenkaren lediglich in Braun, Goldbraun, Grün und Gelb. Manche haben noch leicht angespitzte Ohren, wobei dies bei den meisten nicht der Fall ist. Das Gewicht passt sich auch dem eines normalen Menschens an, sie sind also nicht schwerer oder leichter, außer natürlich sie sind ausgehungert, dann können auch Mangelerscheinungen auftreten. Zu Dick werden sie meist kaum, denn sie betreiben durch ihr selbstständiges Jagen schließlich viel Sport.

Tierform

Die kleinen Raubkatze, welche auf dem gelblichen bis gräulichen Grund unregelmäßig geformte, schwarze Flecken besitzen, welche nach innen hin blasser werden, sehen auf den ersten Blick aus wie eine Katze, bis sie einem in das Gesicht fauchen. Denn das Gebiss einer Cenkare sollte man nicht unterschätzen. Es fehlt ihnen zwar aufgrund eines besonderen Zahnbaues einige Zähne zwischen den Eck- und Backenzähnen, allerdings sind jene Eckenzähne dafür gute 4,5 cm lang. Das Gebiss ist perfekt für das Erlegen kleinerer Beute wie Schlangen, Vögel, Mäuse und Hühner. Ihre spitzen, langen, immer gepflegten Krallen und der Körperbau mit dem langen Schwanz sind ungeachtet davon perfekt für das Klettern und stille Leben in den Bäumen angepasst. Sie können beinahe senkrechte Bäume empor klettern, ohne großen Aufwand. Dazu vergleichsweise kurze Beine zieren den Körper, wodurch die Cenkaren auch nur eine Schulterhöhe von etwa 40 cm messen. Die Länge von Kopf bis rumpf misst zwischen 60 und 100 cm. Das mit unter scheinbar längste ist wohl ihr Schwanz, denn dieser ist gute 50-70 cm Lang, welcher zu dem Balancieren auf Ästen dient. Die Gesamtlänge vom Kopf bis Schwanzende kann also zwischen 110 cm und 170 cm betragen. Wie fast jede andere katzenähnliche Art auch, können die Cenkaren ihre Krallen einziehen, um sie zu schonen, wenn sie mal nicht gebraucht werden. Das Gewicht beträgt je nach größe zwischen 15 Kg bis 25 Kg.

Verhalten

Normalerweise sind Cenkare ruhige, wenn auch manchmal freche Wesen, welche sich zumindest in der menschlichen Form unter die Menschen begeben,meist jedoch um ihre nächsten Jagdgebiete auszukundschaften oder die neusten Geschichten zu hören. Sobald man einer Cenkare in Raubkatzenform über den Weg im Wald läuft,sollte man seine Beine in die Hand nehmen und laufen. Denn dort wo eine Cenkare ist, ist ihr Revier meist nicht weit. Sollte man in das Revier einen Cenkaren gelangen ist es wichtig das man auf keinen Fall ein feindseliges Verhalten an den Tag legt, den Cenkaren verteidigen ihr Territorien mit aller Kraft. Andere Cenkare sind die Personen, welche ein Gebiet eines feindlichen Cenkarens nicht passieren können, ohne Gefahr zu laufen angegriffen zu werden. Natürlich kann man auch in der Intention in das Gebiet gehen, es zu erobern, das endet jedoch meist ziemlich blutig, selten Tödlich. Auch bewaffnete Personen werden meist misstrauisch beäugt, doch nur wenn man einer Cenkare in ihrem Gebiet Schaden antut oder etwas stehlen will, wird man mit einem Angriff rechnen müssen.

Auch mögen sie es nicht, angefasst zu werden, denn dann werden sie je nach Form entweder vorlaut oder sogar aggressiv gegenüber demjenigen. Meist sind Cenkare zwar freundlich, allerdings auch nur in ihrer menschlichen Form. Auch hegen sie eine gewisse Abneigung gegen Leute, welche Tierfelle tragen, nur weil sie diese schön finden.

Nahrung

Cenkare sind reine Fleischfresser, was bedeutet dass sie alles pflanzliche Verschmähen, da ihr Verdauungssystem darauf nicht ausgelegt ist, pflanzliche Nahrung zu sich zu nehmen, und sich lediglich von frischem Fleisch ernähren, denn dadurch dass sie reine Fleischfresser sind bekommt ihnen Grünzeug einfach nicht gut, es schlägt ihnen auf den Magen und nicht selten müssen sie sich übergeben. Außerdem geben ihnen Grünzeug einfach nicht genügend Nährstoffe, welche sie benötigen.
Alles was sie Essen jagen sie sich selbst, denn sie sehen es als Respektlos und falsch an, wenn ihnen Essen angeboten wird. Zu ihrem Beuteschema gehören alle kleineren Tiere wie beispielsweise Vögel, Schlangen, Hasen und Mäuse. Allerdings würden sie sich auch im Schutze der Nacht auf einen Hof schleichen, um sich einige Ferkel oder Hühner zu stibitzen. Sie essen ihr Fleisch roh aber auch gekocht.

Alter

Ein Cenkare kann bis zu 90 Jahre Alt werden.

Fortpflanzung

Cenkare können sich lediglich mit anderen Cenkaren fortpflanzen, mit anderen Wesen können sie keine Kinder zeugen. Sobald der Akt vollbracht ist,welche in der Raubkatzengestalt geschehen muss, wachsen über einen Zeitraum von etwa 6 Monate 2-4 kleine Katzenbabys im Bauch der Mutter heran, welche sich in den letzten zwei Wochen vor der Geburt auch nicht mehr in die menschliche Form verwandeln sollte, da es sonst die Gesundheit der Kinder aufs Spiel setzt. Die Mutter könnte sich zwar verwandeln, doch hat dies mit einer fast 100%tigen Wahrscheinlichkeit eine Totgeburt zur Folge. Die Raubkatzenjunges sind bei der Geburt einige Tage lang blind. Auch können sich frisch geborene Cenkare nicht gleich von Anfang an verwandeln, sondern erst wenn sie in etwa im Kindesalter von Vier Jahren sind. In der Zeit bekommen sie von der Mutter alles gelehrt, was sie als Raubkatze zu wissen brauchen.
Sobald die Kinder die Verwandlung erlernt haben, bleiben diese meist noch bis zum Teenageralter bei ihrer Mutter und verlassen dann die geschützten Reviere, um eigene Familien und Reviere zu gründen.

Geschichte & Kultur

Die Cenkaren stammten ursprünglich aus dem Gebiet Caldrana, welches auf der Welt namens Isdriel liegt. Es ist eine lebensfeindliche Region, in der die Ressourcen knapp sind. Hier haben sie sich aus Ortsansässigen Cen, einer Raubkatzenart, entwickelt.

Die Cen haben auf Grund der knappheit von Wasser und Nahrungsquellen ein starkes Revierverhalten entwickelt und lebten einzeln oder in kleinen Gruppen. Je nachdem wie viele Ressourcen sie in ihrem Revier zur verfügung hatten. Ihre Gebiete markierten sie mit duftstoffen und verteidigten es mit aller Kraft gegen feindliche Eindringlinge und vor allem gegen andere Cen.
Wobei dies nicht nur der Sicherung von Wasser und Nahrung diente sondern auch der Ausbildung des Nachwuchs, damit diese das Kämpfen lernen und dadurch stärker werden.
Generell spielt der aspekt der Stärke eine große Rolle bei den Cen. Sollten sich Cen zu einer Gruppe zusammenfinden wird durch Kämpfe entschieden wer der Stärkste ist und diese hat dann das sagen. Das gleiche gilt auch bei der Paarung. Hier musste das Männchen das Weibchen erst besiegen bevor diese das Männchen auch akzeptierte.

Über die Jahrhunderte siedelten sich verschiedene Völker wie Menschen, Elfen, Orks und einige anderen Kulturschaffenden an. Um in dieser Region zu überleben fingen sie an die Cen für ihr Fleisch und ihr Fell zu jagen, um beides zu verarbeiten und in andere Regionen Isdriels zu exportieren. So geschah es über den lauf der Jahrhunderte das sich einige der Cen die Eigenschaft erlangten sich in diese anderen Völker zu verwandeln. Sie gaben sich später den Namen Cenkar. Durch diese Fähigkeit sich verwandeln zu können konnten sie ihren Jägern entkommen und sich für einer der ihren ausgeben. Irgendwann fingen sie auch in den Siedlungen der Jäger zu leben und erlernten auch ihre Sprache und Teile ihrer Kultur, um sich so unter ihnen besser Verstecken zu können. Allerdings haben sie die Instinkte und gewohnheiten ihrer Vorfahren behalten, was dazu führt ,dass sie immernoch ein starkes Revier verhalten haben.
Da die Cenkar höchstens in kleinen Gruppen vorkommen haben sie nie eine eigene Kultur entwickelt und nur die anderer Völker übernommen.
Es benötigte einige weitere Jahrhunderte bis sie auch auf Aegorin auftauchten und sich hier verbreiteten.

Stärken & Schwächen

Cenkare sind Raubkatzen, welche ihr Leben gerne in den Bäumen verbringen, so sind die grandiose Kletterer und Jäger, welche auch sehr schnell und gut ganze Bäume erklimmen können. Ihr langer Schweif ist dabei als Gleichgewichtstütze gedacht. Die typisch ausfahrbaren Krallen sind zum Klettern gedacht. Durch ihre vergleichsweise kleine Statur mögen sie nicht die Stärksten in ihrer Raubkatzenform sein, doch machen sie dies mit ihrer Geschwindig- und Wendigkeit weg. Auch ihr Gebiss kann doch einigen Schaden anrichten. Nicht in der Beißkraft, aber durch die langen Eckzähne sind sie darauf spezialisiert, ganze Stücke Fleisch aus ihrer Beute förmlich zu Reißen.

Ein Problem haben allerdings alle Cenkaren. Die Verwandlung kostet ihnen sehr viel Kraft, so das es nicht selten ist, das ihnen bei dieser schon mal schlecht wird oder ihnen für einen Moment schwarze Punkte vor den Augen herumtanzen.
Es ist zu vermerken, dass Cenkaren ihren Urängsten nicht entsagt haben, es ist noch immer von Natur aus eine Angst gegenüber Flammen, sowie eine Abneigung gegen laute, sowie schrille Töne manifestiert. Ohne ihren Schweif, oder wenn dieser durch jeweilige Verletzungen zu kurz wurde, ist die Balance natürlich auch dahin. Es ist dann deutlich schwerer sich in den, für andere schwindelerregenden, Höhen wie ein Blatt im Wind fortzubewegen

Beitritt

Nach Absprache mit _G0dly

Geschrieben von _G0dly und merkdirwas

Updated on 25. November 2022