Cenkar

Slots der Rasse: 2 von 8

Gezeichnet von Ahorn

Rassenbeschreibung

Die Cenkare sind vom Aussehen den Nebelpardern gleich und gehören zur Familie der Großkatzen, welche lernen mussten, sich in Menschen zu verwandeln und versteckt unter ihnen zu leben. Sie sind eine sehr eigene Art, die sich schwer tut, zweite Chancen zu geben.

Aussehen

Humanoide Form

Die Cenkare sind in ihrer humanoiden Form kaum von Menschen zu unterscheiden, bis auf den Fakt, dass sie durch ihr stetiges Jagen definitiv athletischer gebaut sind. Wird nicht gewusst, nach den Zeichen zu suchen, könnte man kaum erraten, was man da vor sich hat. 

Die männlichen Vertreter erreichen eine Körpergröße bis zu 1.90 Meter und 70-90 kg, wobei die weiblichen Cenkaren lediglich 1.75 Meter groß und 60-80 kg schwer werden. Die Haut eines Cenkaren fällt immer in das hell- bis dunkelbraune, sonnengeküsste Spektrum, Ihre Haarfarben allerdings sind vielfältig; Von einer Variation an Brauntönen, einem tiefen Schwarz, dunklem, erdigem Orange, bis hin zu kontrastreichem Weiß. An Augenfarben variieren die Cenkaren lediglich in dem Braun, Goldbraun, Grün oder Gelb, welches auch ihre originale Raubkatzenform hat. Das Gewicht passt sich auch dem eines normalen Menschens an, sie sind also nicht schwerer oder leichter, außer natürlich sie sind ausgehungert, dann können auch Mangelerscheinungen auftreten. Zu dick werden sie aber nur schwer, denn sie betreiben durch ihr Leben in Raubkatzenform schließlich viel Sport.

Die natürliche Selektion bevorzugte die, die den Menschen am ähnlichsten sahen, deshalb haben die meisten Cenkare in ihrer humanoiden Gestalt keine Attribute übrig, die an eine Raubkatze erinnern. In sehr seltenen Fällen hat die Evolution aber noch Imperfektionen in ihrer Verwandlung übrig gelassen. Diese reichen von dem häufigsten des seltenen: einer leicht angespitzten Form der Menschenohren oder eine dem Fell gleichende Musterung an stellen der Haut, über spitzere Zähne im Mund, bis hin zu einer sichtlichen Katzenartigkeit in Augen und Pupillen.

Je deutlicher die Imperfektion einen Cenkar von einem Menschen oder Elfen unterscheidet, umso seltener tritt sie heutzutage noch auf.

 

Beispiele für Mutationen:

Leicht angespitzte Ohren, an Fell gleichende Musterung auf der Haut, spitzere Zähne Nutzung als Waffe möglich), Katzenaugen (bieten lediglich die Optik, jedoch keine verbesserte oder eine Nachtsicht)

Tierform

In ihrer natürlichen Form gleichen sie den agilen Nebelpardern aufs Haar. In ihrem Pelz mischen sich auf blassen, gelblich-weißem Grund die dunklen Brauntöne, welche von unregelmäßigen, schwarzen Kreismuster umrahmt werden. 

Sie zählen zu den kleineren Großkatzen. Mit einer Kopf- bis Rumpflänge von 60-100 cm, dazu dem zur Balance langen Schweif von 50-70 cm und den vergleichsweise kurzen Beinen, welche sie eine Schulterhöhe von etwa 40 cm erreichen lassen, könnten sie aber kaum mit einem süßen Kätzchen verwechselt werden. Sie sind sogar groß genug, damit sie auf den Hinterbeinen stehend einer Person von etwa 1.60 in den Hals beißen könnten. Und das Gebiss der Cenkare ist nicht zu unterschätzen. Es fehlen ihnen zwar aufgrund eines besonderen Zahnbaues einige Zähne zwischen den Eck- und Backenzähnen, allerdings sind jene Eckzähne dafür gut 4,5 cm lang und zum regelrechten Herausreißen von Fleisch gedacht.

Ihre spitzen, langen Krallen und der Körperbau mit dem langen Schwanz sind ungeachtet davon perfekt für das Klettern und das stille Leben in den Bäumen angepasst. Sie können sogar beinahe senkrechte Bäume empor klettern, ohne großen Aufwand. Wie fast jede andere katzenähnliche Art auch, können die Cenkaren ihre Krallen einziehen, um sie zu schonen, wenn sie mal nicht gebraucht werden. 

Das Gewicht der Tiere beträgt je nach Größe zwischen 15 kg und 25 kg.

Ihre Wandlung von Raubkatze zu Mensch und umgekehrt dauert ca. 7-10 Sekunden.

Verhalten

Normalerweise sind Cenkare vorsichtige, wenn dann aber auch schnell mal freche oder humorvolle Gesellen, welche meist bevorzugen, sich in humanoider Form unter die Menschen zu begeben. 

Sobald man einem Cenkaren in Raubkatzenform über den Weg im Wald läuft, sollte der Unvorbereitete seine Beine in die Hand nehmen und laufen. Denn dort, wo Cenkaren in ihrer wahren Gestalt herumtigern, ist ihr Revier meist nicht weit. Ein Cenkar ist stark territorial und, in tierischer Form, größtenteils ein Opfer seiner Instinkte. Sobald man sich also Auge in Auge mit einem findet, ist es wichtig das man auf keinen Fall ein feindseliges Verhalten an den Tag legt, Waffen zieht, oder dem Raubtier einen Grund zur Wut gibt. Auch den Gelegenheitsjägern den Rücken zuzudrehen gehört nicht zu den besten Ideen, doch wer sich passend verhält, hat nicht mit einem Angriff zu rechnen. 

Andere Cenkaren allerdings sind Personen, welche ein Gebiet eines fremden Cenkaren nicht passieren können, ohne Gefahr zu laufen, angegriffen zu werden. Natürlich kann man auch in der Intention in das Gebiet gehen, es zu erobern, das endet jedoch meist ziemlich blutig, selten tödlich. 

Auch wenn die größeren Jagden auf die Cen in weiter Vergangenheit liegen, prägen noch Spuren davon ihr Wesen. Sie sind meist kein Freund davon, unbegründet angefasst zu werden. Je nach Form werden sie da schnell mal vorlaut, oder schlicht aggressiv. Auch hegen sie eine gewisse Abneigung gegen Humanoide, welche Tierfelle tragen, als hätten sie sich eine Trophäe verdient. 

Auch ihre tierischen Instinkte sind in menschlicher Form noch merkbar, wenn auch, je nach Cenkar, deutlich bis drastisch weniger stark ausgeprägt.

Nahrung

Cenkare sind reine Fleischfresser. Das bedeutet, dass pflanzliche Nahrung ihnen nicht bieten kann, was sie zum Überleben brauchen. Grünteile von Pflanzen haben für sie also keinen anderen Sinn, als der Verdauung zu helfen, denn sonderlich gut schmecken tut es ihnen auch nicht. Ihr Fleisch bevorzugen sie roh, können es aber auch gekocht zu sich nehmen. Je weiter es jedoch vom Rohzustand weggeht, desto weniger schmeckt es ihnen.

Alles, was verspeist wird, jagen sie sich selbst. Immerhin gibt es für die Raubkatzen nur zwei Gründe, Essen zu teilen: Entweder, man ist Teil desselben Packs und steht sich so nah wie Familie es tut, oder der andere ist zu krank und schwach, um selbst zu jagen. Ihnen einfach Nahrung anzubieten, endet also schnell mal in der tiefen Beleidigung, gerade indirekt zu schwach genannt worden zu sein. 

Zu ihrem Beuteschema gehören fast alle Kleintiere, Schlangen, Vögel, Affen, solange es risikofrei zu erlegen und schmackhaft ist, kann es Beute sein. Selten wird sogar Größeres, wie Wildschweine oder sogar Kharsaki, gejagt.

Alter

Ein Cenkare kann bis zu 90 Jahre alt werden. Der Alterungsprozess ist hier kein anderer als bei den Menschen auch.

Fortpflanzung

Cenkare können sich lediglich mit anderen Cenkaren fortpflanzen. Sobald der Akt, welcher in der Hauptform, also der Raubkatzenform geschehen muss, vollbracht ist, wachsen über einen Zeitraum von etwa 6 Monaten 2-4 kleine Katzenbabys im Bauch der Mutter heran, welche sich in den letzten zwei Wochen vor der Geburt auch nicht mehr in die menschliche Form verwandeln sollte, da das Ausmaß der biologischen Veränderung sonst das Leben der Föten gefährdet. Die Mutter könnte sich zwar verwandeln, doch hat das mit fast absoluter Wahrscheinlichkeit eine schlimme Verletzung des Kindes, oder gar eine Totgeburt zur Folge. 

Frisch geborene Cenkare sind erst in einem Alter von im Schnitt 4 Jahren körperlich bereit, sich in ihre menschliche Form zu verwandeln. In dieser Zeit bekommen sie von den Eltern alles gelehrt, was sie als Raubkatze wissen müssen.

Sobald die Kinder die Verwandlung erlernt haben, bleiben diese meist noch bis zum Teenageralter bei der Familie in welche sie geboren wurden und verlassen dann meist die geschützten Reviere, um sich eigene zu suchen. Das Familienband wird aber auch im späteren Verlauf ihres Lebens eine große Rolle spielen, immerhin ist die Familie ihre einzige Chance auf Personen, die ohne jede Voraussetzung in ihrem Revier akzeptiert werden.

Geschichte

Vor Jahrhunderten bevölkerten die Cenkare das Inselgebiet “Isdriel” im weiten Süden. Es war eine sengend heiße, lebensfeindliche Region, in der die Ressourcen knapp waren. Nur vereinzelt fanden sich winzige, einem Dschungel ähnliche Oasen über die Insel verteilt.

Damals waren die Cenkaren noch von rein katzenartigem Aussehen, und als, “Cen”, die Könige dieser Wüsten und Oasen, und die einzige hier vertretene intelligente Spezies bekannt. Zwar waren sie Wesen, die nahe an menschliche Intelligenz heran kamen, aber doch als Raubkatzen noch immer Opfer ihrer Instinkte. Und diese Instinkte meinten, jede Oase sei nur groß genug für eine Familie der Cen war. Also entwickelten sie ein starkes Revierverhalten, setzten feste Grenzen, bis die nächste Generation dran war, sich ihre Reviere zu erobern. 

Das funktionierte, bis die ersten anderen Völker auf der Insel eintrafen. Und in einem Gebiet, in welchem es nur die üppigen Oasen oder die lebensbedrohliche Wüste gab, mussten die Cen ihre Reviere nun plötzlich gegen neue Eindringlinge verteidigen. Sie griffen die Lager an, aber für jeden, den sie zu fassen bekamen, erlegten die fremden Jäger zwei weitere der Cen. Es brauchte nicht viel Zeit, bis das tragen eines Felles der Raubkatzen als Statussymbol gesehen wurde, und die Raubkatzen gezwungen waren, in die Wüsten herauszuziehen, um zwischen den meterhohen Kakteen und spärlichem Wüsten-Kleingetier zu überleben. 

Mit der Drohung des Verhungerns im Nacken war das einzige, was die ehemaligen Spitzenprädatoren jetzt rettete, wie sehr die Eindringlinge den Intellekt der Raubkatzen unterschätzten. Den wenigen Cen die wählten, selbst unter drohender Auslöschung in den Oasen zu bleiben, fiel auf, wie viel erfolgreicher ihre eigenen Jagden wurden, wenn die Schreie, die sie im Unterholz erklingen ließen, menschlicher klangen. So nahm der Kampf um die Oasen seinen Lauf, und aus immer menschlicher klingenden Worten wurden mit den Generationen irreführende, menschenähnliche Figuren im Unterholz. Die Cen lernten, eine Gestalt anzunehmen, die den Menschen immer ähnlicher wurde. 

Die Menschen, mittlerweile einheimische der Oasen, erzählten ihren Kindern, Enkeln und deren Enkeln von den Legenden der Schreie und Schatten ihrer gefallenen Vorfahren im Unterholz. Doch zu der Zeit, in welcher die ersten Jäger dahinter kamen, dass die Cen sich weiterentwickelten, saßen schon die ersten vermummt und versteckt unter ihnen. Sie gaben dieser neuen Art ihrer Gegner den Namen “Cenkar”, aber über die folgenden Jahrhunderte schienen diese Cenkaren immer knapp schneller darin, Aspekte menschlichen Tarnung im Generationenwechsel loszuwerden, bevor man ihnen vollends auf die Schliche kommen konnte.

Heute sind die Cen nur noch die ferne Erinnerung einer ausgestorbenen Art. Die Cenkare hingegen, haben sich schon vor langer Zeit aus ihrer Inselheimat gewagt, um sich unter die Völker dieser Welt zu mischen.

Kultur

Die Kultur der Cenkare mag eine nomadische sein, die sich in ihren Eigenarten schon seit Jahrhunderten stark davon beeinflussen lässt, welche Wesen sich in ihrem Umfeld anfinden lassen. Aber auch heute haben sie noch ein paar Eigenheiten, die davon geprägt sind, was sich vor hunderten von Jahren zutrug.

Ein Beispiel dafür ist eine generelle, sich durch die Rasse ziehende Abneigung gegenüber Wandlern, und geringfügig sogar Tieren, die Bereitschaft zeigen, sich den Menschen unterzuordnen oder sich wie Hausvieh behandeln zu lassen.

Ein weiterer Punkt ist, dass Schönheit zwar im Auge des Betrachters liegen mag, die Cenkare haben untereinander aber eine Eigenheit entwickelt. Im Schnitt wird als attraktiver und ansehnlicher gesehen, wer in seiner humanoiden Form näher an einen Menschen kommt. Auch wenn das Ausmaß davon über die Jahre abgenommen hat.

Und damit sind wir schon bei der Partnersuche. Auch heute ist es noch üblich, Interesse an einem möglichen Lebenspartner auszudrücken, indem man ihn beeindruckt. In klassischer Cenkaren-Art geht das natürlich am besten, indem man dem anderen demonstriert, dass man selbst ihn oder sie im Kampf besiegen könnte. Und für die ausgezeichneten Hinterhaltsjäger wird da natürlich der kluge Kampf über die bloße Stärke gestellt.

Alternativ könnte ein Cenkar einen ähnlichen Effekt auch mit der Jagd von Beute erlangen. Nur ist die Gefahr, den anderen versehentlich zu beleidigen, hier umso größer. Kein Cenkar wird sich von einem Vogel auf der Fußmatte beeindrucken lassen, genauso wie keine Person beeindruckt wäre, wenn ein Drache einen Bären erlegt hätte. Die Beute muss also im Vergleich um ein Vielfaches stärker als der Anwärter selbst gewesen sein, was es zu keinem leichten Unterfangen macht.

Seltenst wurde auch schon von sich besonders eng stehenden Familien der Cenkare gehört, die sich einfach ihre eigenen Bräuche und Sitten überlegten, um die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Oder, noch seltener, einzelnen Cenkaren, die ganz aus dem Muster der Sitten fallen. Immerhin ist nichts vollkommen sicher, bei einer Art die aus purem Trotz der Auslöschung entging.

Stärken & Schwächen

Die Raubkatzenformen der Cenkare kommen mit den typischen Stärken der Nebelparder, denen sie so ähnlich sind. Nicht nur sind sie mit den typischen Klauen, Zähnen und blitzschnellen Reflexen ausgestattet, sie sind auch begnadete Kletterer. Ihr langer Schweif macht sie zu echten Gleichgewichtskünstlern. Sie mögen nicht die überwältigende Beißkraft größerer Großkatzen besitzen, doch ist ihr Gebiss mit dem Aufbau zum Reißen und den langen Eckzähnen nicht zu unterschätzen, denn es kann massiven Schaden anrichten und besitzt somit ihre ganz eigene Stärke. Ihre Geschwindigkeit, Wendigkeit, und ihre Veranlagung zum Überraschungsangriff macht sie allerdings dennoch zu gefährlichen Jägern. Die Instinkte der Raubkatzen sind nicht nur ein Segen, mit ihnen kommt auch die klassische Geräuschempfindlichkeit und die primale Furcht vor Feuer. Ein Feuer zu entzünden ist ein sicherer Weg, einen Cenkaren in Raubkatzenform auf Abstand zu halten. Die gute Wahrnehmung in jener Form birgt jedoch auch eine definitive Schwäche – denn sie reagieren so meist deutlich stärker auf Impulse, im Bezug auf doch eine gute Portion Schreckhaftigkeit. So kann es vorkommen, dass wenn man sie verschreckt, die Raubkatze an dem nächstbesten Ziel in regelrechter Panik empor springt, zum Leidwesen möglicher Lebewesen, oder sie einfach auf der Stelle einen Meter in die Luft zu setzen.

Zwischen der Menschen- und Tierform hin und her zu wechseln, kostet einen Cenkaren Kraft. Für mehrere Sekunden nach der Verwandlung wird ihnen schwindlig genug, um kurz schwarz zu sehen. Sollten sie meinen, sich in dieser Zeit doch ins Getümmel stürzen zu müssen, wird ihnen schon bei der ersten Bewegung schlecht genug, um sich zu erbrechen. Sich mehrfach in derselben Stunde verwandeln zu wollen, eine Rückverwandlung ist ebenfalls davon betroffen, lässt diese Effekte nur länger anhalten, bis es letztendlich zu Ohnmacht führt.

In menschlicher Form sind so gut wie alle Vorteile der Katzenform, aufgrund der menschlichen Physik, ungültig. Was den Cenkaren allerdings erhalten bleibt, sind ihre katzenhaften Reflexe und ihr allgemein eher athletisches Auftreten, was sie nicht gleich einfach wie ein Ast zerbrechen lässt. Leider bleiben auch die instinktbedingten Aspekte. Zum einen die Angst vor Feuer, zum anderen der Jagdtrieb. Auch die Triebe in der Tarnung, der menschlichen Form, sind nicht völlig verschwunden. Zwar können sie in gewisser Maßen rationaler mit ihnen umgehen, werden aber dennoch schnell von ihnen abgelenkt. Denn schließlich sind sie in ihrem Inneren immer noch Raubtiere.

Beitritt

Nach Absprache mit _G0dly

Geschrieben von _G0dly und merkdirwas

Updated on 25. Januar 2024