Waldgeister

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Gezeichnet von XY

Rassenbeschreibung

Aussehen

Allgemein:
Jeder Waldgeist wird von einem spezifischen Geruch begleitet. Dieser variiert je nach Waldgeist, scheint jedoch je nach Waldgeisterart Ähnlichkeiten untereinander auf zuweisen. Der Geruch ist nicht intensiv oder penetrant, stattdessen angenehm. 
Ebenso weisen sich Unterschiede im Körperbau auf, obwohl die meisten doch recht stark einem Menschen oder Elfen ähneln. Waldgeister haben im Gegensatz zu anderen Völkern kräftige Beine, was ihnen ihre Sprunghaftigkeit verleiht und den Fall aus kleinen höhen abfedert. Auch ihr Gang scheint leichtfüßiger, gar sanfter zu sein. Die markantesten Merkmale sind jedoch wohl ihre Haut und die je nachdem möglichen Tierkörperteile. Ihre Haut ist etwas härter im Vergleich zu einer weichen Menschenhaut und weist eine rindenartige Maserung auf. Je älter ein Waldgeist ist, desto intensiver ist eben diese Maserung.
Innerhalb ihrer Wachstumszeit können Waldgeister eine Art von Mimikry durchführen. Der Waldgeist kann sich hierbei selbst entscheiden ob er dies möchte oder nicht. Möchte er dies nicht so wird er bei seinem Baumsprung menschliche oder elfenartige Ohren haben, sowie einen normalen menschlichen Körperbau. Entscheidet er sich jedoch dafür so adaptiert er meist Ohren, Schweife, Hörner, Zähne, Pfoten oder gar Hufe von Säugetieren. Natürlich bringt ihm das Vorteile sowie Nachteile. ((Pfoten oder Hufe jedoch nur in einem Satyr-Stil))

Tierkörperteile – Vorteil – Nachteil
Ohren – Besseres Gehör – Besseres Gehör, empfindlich bei Berührung
Schweif – verbessert Balance – bietet größere Angriffsfläche, enttarnt meist Gefühlszustände, empfindlich bei Berührung
Hörner – Im Angriff als Waffe Vorteilhaft, man kann sie dekorieren – man kann sich damit schneller Verfangen
Zähne – Carnivore: Als Waffe nutzbar, für Einschüchterung zu gebrauchen – Selbstverletzungsgefahr 
Pfoten – bieten besseren Halt beim Klettern – keine Schuhe, um Füße zu schützen vor Hitze/Kälte/spitzen Steinen etc
Hufen – schnellere Fortbewegung an Land – kein halt bei Geröll/ unfähig zu klettern


Eichengeister:
Die Eichengeister sind die Menschen/ Elfenähnlichsten aller Waldgeister. Sollten sie nicht gerade Tierkörperteile haben so ist es schwierig diese voneinander zu unterscheiden. Für gewöhnlich haben sie eine Körpergröße von 1.65-180m, die Hautfarbe hat einen leicht sonnengebräunten Ton. Die Haarfarbe kann von strohblond bis zu einem dunklen braun gehen. Seltener einen zimt oder rötlichen Ton, auch wenn dieser durchaus vorkommen kann. Er ähnelt dann aber meist eher einem Herbstton. Bei den Augenfarben sind Brauntöne der Regelfall, aber auch hier kann die Augenfarbe von einem Waldgrün bis zu einem nicht intensivem rot gehen.

Birkengeister:
Die Birkengeister sind für ihre geisterhafte Schönheit bekannt. Sie werden meist 1.50-165m groß. Wann immer man sie sieht scheint alles um sie herum zu schweben, nicht nur ihre Kleidung ist leicht sondern auch ihr seidiges Haar. Ihre Haut ist blass und ähnelt der Rinde einer Birke. Hier und dort erkennt man die typischen dunklen Punkte welche auch Birken besitzen. Im allgemeinen kann ihre Haarfarbe von einem cremigen weiß bis zu einem helleren Schwarz gehen. Aber auch Farben wie ein sanfter Lavendelton oder ein etwas kräftigeres rot kann gefunden werden. Ihre Augenfarbe orientiert sich meistens an Farben die bei Blumen gefunden werden kann. Kräftige Farben kommen jedoch nur selten vor.

Fichtengeister:
Die Fichtengeister sind eine der größten Arten der Waldgeister. Sie werden etwa 1.90-2m groß. Im Vergleich zu den Eichengeistern haben sie eine etwas hellere Hautfarbe auch wenn ihre Augen und Haarfarbe meist eine dunklere Farbe annimmt. Auch hier sind nur selten ausgefallene Haar- und Augenfarben vorhanden und meist orientiert sich die Farbe an den Stämmen der Bäume, an anderweitigen Bewuchs oder an dem Boden.

Schwarzeichengeister:
Die Schwarzeichengeister sind die stämmigen unter den Waldgeistern. Im Bereich der Größe haben sie ein recht großes Spektrum. Meist messen sie von 1.70m an die 1.90m. Hierbei sind alle normalen Haar und Augenfarben vorhanden. Seltener ausgefallenere Farben. Ebenso haben sie eine normale Hautfarbe.

Akaziengeister:
Die Akaziengeister haben eine gut gebräunte Haut und messen meist an die 2m wenn nicht sogar 2.10m. Besonders bei ihnen sind warme Farben als Haar und Augenfarben vertreten. Dabei ist jede Intensität vertreten. Von einem Bernstein ton bis zu einem kräftigen rot lässt sich hier alles finden. Sie sind meist etwas muskulöser gebaut als die anderen Waldgeister.

Dschungelgeister:
Die Dschungelgeister sind die besonders athletisch und muskulös gebauten Waldgeister. Sie haben im Vergleich zu den restlichen Waldgeistern eine dunkle Hautfarbe, bis auf Hand oder Fußballen. Auch die Augen und Haarfarbe ist meistens recht dunkel bis vollkommen schwarz, dennoch schimmern die Haare stetig leicht dunkel grünlich.

Wurzelgeister:
Wurzelgeister sind an sich nur die kleinere Version aller Waldgeisterarten. Dadurch dass sie innerhalb von Wurzelhöhlen wohnen ist ihre Größe auch dementsprechend. Zumeist sind sie etwa 1.20m groß und ähneln dadurch beinahe Kleinkindern.

Verhalten

Wie der Name Waldgeist schon beinahe vermuten lässt leben sie im Einklang mit Flora und Fauna, mit der sie stets pfleglich und respektvoll umgehen. Dazu gehören auch andere Humanoide.
Waldgeister sind grundsätzlich pazifistisch veranlagt. Dennoch sind sie gewillt diesen Pazifismus ab zu legen, wenn sie ihre Heimat, die Natur oder ihre Familie in Gefahr sehen. Hierbei sind sie jedoch meist auch darauf aus ihren geliebten Frieden wieder zurück zu erlangen. Wirklich auf Krawall aus sind nur die eher hochnäsigen und meist herab blickenden Dschungelgeister.
Allen Waldgeistern inne ist ihre Verträumtheit. In einen Tagtraum abzudriften ist nicht gerade unüblich und je nach Waldgeist, besonders bei Birkengeistern, intensiver. 
Im allgemeinen sind sie jedoch freundliche und hilfsbereite Wesen. Besonders die Eichengeister werden für ihre Hilfsbereitschaft geschätzt, die Schwarzeichengeister haben ein etwas störrisches und aufbrausendes Gemüt. Akaziengeister sind für ihre Heiterkeit geschätzt während Fichtengeister oftmals wirklich wie ein Baum wirken, da sie recht schüchtern sind. Wurzelgeister werden oft als Kobolde bezeichnet und sind im generellen für ihre Streiche und Schabernacke bekannt. So oder so ist jedoch jedes Verhalten bei den jeweiligen Individuen anders und lässt sich nicht auf einen einzigen beschränken. 
Glauben:
Die Waldgeister glauben an die Natur, die sie als ihre Schöpferin ansehen. Oftmals nennen sie diese liebevoll Mutter Natur was sich auch in den Floskeln “Bei Mutter Natur” oder “Um der Mutters Willen” wiederfinden lässt. Die Flora sowie die Tier- und Artenvielfalt ist ihnen heilig. Sie in jeglicher Weise zu zerstören gilt als unrecht. Dadurch verzehren sie auch kein Fleisch oder jegliches anderweitiges Lebewesen. Ebenso glauben sie fest daran, dass sie bestraft werden wenn sie der Natur unrecht tun. Wann diese Strafe eintreffen wird und in welchem Ausmaß ist dabei unklar.
Ihre Dankbarkeit für ihr Leben drücken sie durch Gesang oder Tanz aus. Sie sind Bewegungsfreudig und besonders ihr Gesang erscheint atemberaubend, da sie diesen oftmals zweistimmig erklingen lassen können.
Prinzipien:
Die Waldgeister, insbesondere diejenigen Vertreter welche Tierkörperteile haben, sind keine Kuscheltiere. Auch wenn sie so aussehen gilt die Berührung am Kopf oder sonst wo, wo man Tiere streicheln würde, als eine Art der Beleidigung. Möchte man einen Waldgeist vergraulen oder seinen Disrespekt gegenüber ihm ausdrücken so sollte man dies machen. 
Eine Ausnahme dazu ist der eigene Partner oder die wirklich engsten Freunde. Die Erlaubnis dies zu tun gilt als höchstes Zeichen des Vertrauens, was nicht jedem gezollt wird.
Ebenso kann man Waldgeister nicht lange in einem Haus behalten. Irgendwann werden sie dadurch verrückt, da sie einen gewissen Bewegungs- und Freiheitsdrang haben. Man kann es auch als einen Hauskoller beschreiben. Aus diesem Grund fühlen sie sich auch nie gänzlich in einem Haus zuhause, auch wenn sie dies versuchen.

Nahrung

Die Waldgeister bevorzugen eine vegetarische Ernährung im Vergleich zu anderen Arten. Sie lehnen das Fleisch von Tieren gänzlich ab. Einige fühlen sich angegriffen, wenn sie es angeboten bekommen, andere kommen damit zurecht dass andere Arten dies verzehren, wiederum andere nicht. Tierische Stoffe, für die Tiere jedoch nicht sterben oder leiden mussten, verzehren auch sie. Wie Eier, Milch usw. 
Ebenso verzichten sie auf den Alkoholkonsum, da selbst ein kleiner Schluck Alkohol dafür sorgt, dass sie mehr als unzurechnungsfähig sind. 
Süßspeisen sind sie meist nicht abgeneigt wenn man bedenkt, dass zu ihrem Speiseplan oftmals süße Waldbeeren gehören.

Alter

Im Vergleich zu anderen Völkern haben sie eine recht lange Lebensspanne, vielleicht dem geschuldet, dass sie aus der Natur entspringen und doch oftmals ähnlicher dieser sind als sie zugeben. Schließlich gibt es einige Bäume die Jahrhunderte überdauerten. 
Der Durchschnitt scheint jedoch an die 500 Jahre alt werden zu können, auch wenn dazu oftmals die letzten und langen Lebensjahre in ihrem Sterbebaum dazu gehören. Dennoch ist diese Lebenserwartung nicht von nutzen, sollte ihr Leben gewaltsam zu Grunde gehen. 
Da sie keine sonderliche Kindheit haben, weil sie mehr oder weniger mit 70 Jahren erwachsen geboren werden, ist es schwierig eine genaue Definition von Alt anzugeben.
Dennoch sind folgende Dinge für jeden Waldgeist klar:
Ein Waldgeist an und um die 90-100 Jahre gilt als recht Jung. Ältere betiteln sie deshalb gerne auch als Setzling.
Mit 250 Jahren erreichen sie die Mitte des Lebens und die Waldgeisterfrauen ihre Reifezeit.
Waldgeister die an die 370-400 Jahre alt sind gehören zu den Ältesten ihres Volkes.
Wird ein Mischling mit Waldgeisterblut geboren, so wird dieses Kind oftmals älter als die Art des Partners, wenn diese keine lange Lebensspanne hat. Sollte das Kind jedoch in einer Liebe zwischen Waldgeist und Art die eine längere Lebensdauer hat zusammen treffen so wird das Kind nicht älter als beide Partner. 
Die Lebensspanne kann man etwa mit folgender Rechnung ausrechnen:
x= maximal Alter des Partners
y= (500: 5,5)+(x:3)

Entwicklung

Variante 1: 
Für gewöhnlich erleben Waldgeister mit etwa 70 Jahren den Baumsprung. Dieser “Baumsprung” ist vergleichbar mit einer Geburt, auch wenn die jungen Waldgeister bereits vollständig ausgeprägt sind bei diesem. So wissen sie auch bereits um vieles was sie nicht lernen brauchen. Dieses wissen beinhaltet hauptsächlich das grundlegende Wissen über die Natur und das sie diese schützen sollen, aber auch das Wissen wer ihre Eltern sind. Alles restliche müssen sie wie auch jeder andere erlernen. 
Nach dem Baumsprung, der nur selten aus eigenem Willen erfolgt, meist eher mit Hilfe von einem anderen Waldgeist oder eine Person die für die Natur feinfühlig genug ist bleibt der Waldgeist oftmals noch bei seinem Baumsprunghelfer. Erst nach einigen Jahren die er mit diesem verbracht hat macht sich der junge Waldgeist auf seine Eltern zu finden. Auf ihrer zumeist längeren Reise ist es nicht ungewöhnlich, dass sie sich einem Beruf zuwenden und einige Jahre dort verweilen um ausgebildet zu werden bevor sie weiter ziehen. 
Ist die Zeit gekommen wo sie ihren Eltern zum ersten Mal gegenüber stehen ist ihnen bereits instinktiv bewusst “Ja! Das sind meine Eltern” was sowohl für die Eltern als auch für die jungen Waldgeister eine Freude ist.
Variante 2: 
Wenn ein Kind zwischen Waldgeist und einer anderen Art geboren wird entwickelt es sich ähnlich wie jedes Kind auch. Es wächst langsam heran und durchläuft einen Lern und Entwicklungsprozess in welchem es viel Zuneigung und Aufmerksamkeit braucht. Die Entwicklung des Kindes läuft durch das Waldgeister Blut etwas anders ab. Manche meinen die Kinder würden sich langsamer entwickeln, sowohl geistig als auch körperlich, was jedoch weniger der Fall ist. Das Wachstum braucht lediglich länger und scheint an einem gewissen Punkt beinahe gänzlich aufzuhören obwohl es nur extrem verlangsamt weiter schreitet (etwa jugendlichen Alter).
Sollte das Waldgeister Elternteil Tierische Körperteile haben so werden diese nicht mit vererbt außer der Partner hat ähnliche (Artgleiche) genetische Bedingungen. Ist dies nicht der Fall so haben die Kinder meist spitzer zulaufende Ohren und ähneln im allgemeinen den Elternteilen. Hat der Partner eine dominante Vererbung so wird diese zutreffen auf das Kind.
Die Entwicklung und das Wachstum ist zudem eher eine Qual für das Waldgeisterelternteil, da dieses gänzlich überfordert ist mit dem aufziehen eines Kindes. Denn dies kommt im Regelfall nie vor, dass sie wissen wie so etwas funktioniert. Oftmals distanzieren sich die Waldgeister vielmehr von dem Kind in der Furcht etwas in ihrer Unsicherheit falsch zu tun. Es bedarf seiner Zeit bis der Waldgeist lernt ein Kind aufzuziehen und sich um dieses zu kümmern. Zu seinen Ungunsten verändert sich das Kind nur im laufe des Wachstums weshalb er immer hinten dran hängt von dem was er tun muss. Es sei denn der Partner hat bereits Erfahrungen und kann etwas nachhelfen durch Erklärungen.

Sterbeweg

Variante 1:
Wenn ein Waldgeist merkt dass es seine Zeit ist von dieser Welt zu gehen und sich der Natur wieder anzuschließen so sucht er sich für gewöhnlich einen Sterbebaum. Dieser Baum ist meist ein ebenfalls sterbender Baum, der jedoch noch einige Zeit vor sich hat bevor er gänzlich umkippt. 
Der Waldgeist lehnt sich an seinen ausgesuchten Sterbebaum und scheint wie in eine Trance oder Schlaf zu verfallen. Meist reagiert er nicht einmal mehr wenn er Besuch bekommt, auch wenn sein Geist noch aktiv ist. Witzigerweise, sollte dieser Besuch dem Waldgeist essen mitbringen, so wird dieses dennoch gegessen. Auch wenn nie vor den Augen der Angehörigen. Es beginnt damit, dass die Natur den Waldgeist überwuchert als wäre es ein altes Gebäude wo sich die Natur eben diesen Platz zurückholt. Dieser Prozess geht soweit bis letztendlich Baum und Waldgeist eins werden. Für Angehörige des Waldgeist ist es dann oftmals noch möglich durch Handauflegen die Anwesenheit der “verstorbenen” Person zu spüren. Wirklich tot sind sie erst sobald der Baum kippt.
Stirbt der Waldgeist eines unnatürlichen Todes kommt es vor, dass sich die Natur den Waldgeist “zurückholt”. 
Ähnlich wie beim vorherigen genannten Prinzip überwuchert die Natur den Waldgeist, wodurch er langsam eins mit dem Boden wird. Oftmals sind dort wo der Waldgeist umgekommen ist ein kleines Blumenfeld zu sehen als Anzeichen, als sei dies eine Entschuldigung der Natur für den Tod.
Variante 2:
Bei Mischlingen erfolgt der Tod wie bei jedem anderen Wesen. Je nachdem wie sehr der Mischling sich der Natur verbunden gefühlt hat, kann es sein, dass die Natur schleichend zu diesem Grab kriecht. Auch hier erkennt man kleine Blümchen die dann das Grab zieren. 

Fortpflanzung

Das wichtigste was man zuerst sagen kann, ist: Das die Waldgeister nur ein einziges Mal in ihrem Leben schwanger werden können und ja, die Baumgeister können tatsächlicherweise auch Kinder mit anderen Völkern bekommen. 
Eine Waldgeister-Frau wird ab dem 250ten Lebensjahr fähig Kinder zu bekommen, wenn man dies so ausdrücken kann. 
Die Fortpflanzung erfolgt wie bei jedem Humanoid, auch wenn der darauffolgende Prozess oftmals anders verläuft. Hierbei kann man es in zwei Varianten aufteilen wenn man es so will.
Variante 1 – Liebschaften mit einem anderen Waldgeist:
Wird eine Waldgeisterfrau von einem Mann aus ihrem eigenen Volk geschwängert so entsteht in nur wenigen Wochen, zumeist eine bis zwei Wochen, etwa 10-15 Sämlinge. Dies sind die Nachkommen eben dieser Personen, und zwar die einzigen. Die Sämlinge sind etwa so groß wie ein Fingernagel und unterscheiden sich auch für ungeübte Augen kaum von einem normalen Samen. 
Das einpflanzen dieser Sämlinge erscheint wie ein Ritual: Die Eltern der baldigen Waldgeister ziehen, an einem Sonnenschein versprechenden Tag, hinaus in den Wald, oftmals auch fremde Wälder, in welchen sie nach viel versprechenden Jungbäumen suchen. Wurde ein Geburtsbaum gefunden so wird behutsam ein Stück der Rinde entfernt. In diesen Ritz wird anschließend der Sämling eingedrückt. Das Ritual ist vollzogen sobald das entfernte Rindenstück wieder an Ort und Stelle ist.
Haben sich zwei Waldgeister unterschiedlicher Arten gepaart so muss entschieden werden, in welche Baumart der Sämling eingepflanzt wird. Einen Sämling in eine komplett fremde Baumart einzupflanzen ist nicht möglich.
Variante 2 – Liebschaften mit einer anderen Rasse:
Oftmals erscheint es schier unmöglich, dass eine andere Art eine Waldgeisterfrau mit einem Kind beglücken darf oder ein Waldgeistermann eine Artfremde Frau. Dennoch gibt es eine kleine Prozent Chance der Möglichkeit, welche nur mit sehr viel Geduld erreicht wird. Bislang ist es jedoch nur bekannt das Kinder aus der Verbindung von Waldgeist und Mensch entstanden sind. Im allgemeinen ist dieses verfahren dennoch nicht ganz ungefährlich, zumindest bei der Variante bei der eine Waldgeisterfrau von einer anderen Art beglückt wird. Es besteht eine sehr hohe Gefahr, dass bei der Geburt die nach etwa 9 Monaten erfolgt, sowohl das Kind als auch die Mutter sterben.
Bei dem Faktor Waldgeister Mann und artfremde Frau ist es dagegen oftmals eher der Fall das Totgeburten entstehen.

Geschichte & Kultur

Die Waldgeister, eine Art und ein Volk welches man so nur selten auf Aegorin wandern sieht. Woher diese Rasse kommt ist nicht sonderlich bekannt da Vertreter ihrer Art nie wirklich offen darüber reden. Die Informationen welche Personen über Jahrzehnte hinweg, wenn sie denn mal einen getroffen haben, entlocken konnten sind wage doch entsprechen sie folgendem:

  • Sie stammen aus den tiefsten Wäldern in welchen sie in Einklang miteinander lebten, fernab anderer Zivilisationen. Was wohl auch der Hauptgrund ist weshalb sie noch so unbekannt sind. Erst durch die Veränderungen die sie vor vielen Jahren verspürten, darunter auch die Lebensraumerschließung anderer Völker, trauten sie sich aus diesen heraus und mischten sich unter die restlichen Völker. Hierbei haben sie jedoch nie das Band zu ihrer geliebten Natur verloren. Schließlich ist es ein Volk der Wandlung, was die Natur ihnen so vorbestimmte, wie sie es selbst sagen.
  • Die Gründe weshalb sie aufbrechen unterscheiden sich ebenfalls weitestgehend voneinander. Einige verfolgen einen missionarischen Hintergrund, die Völker die Lehren und die Wichtigkeit der Natur beizubringen da sie selbst nun mal ein großes Verständnis und einen engen Draht zu ihnen haben, andere wiederum  ersuchen ihren Frieden unter den anderen Völkern.

An sich ist nicht jeder Waldgeist gleich, so kann man auch nicht von “den Waldgeistern” sprechen und jeden einzelnen damit charakterisieren. Dafür sind sie oftmals zu unterschiedlich in sich selbst. Unterteilen kann man sie jedoch in verschiedene Unterarten, welche die folgenden wären:
Eichengeister, Birkengeister, Schwarzeichengeister, Fichtengeister, Akaziengeister und Dschungelgeister. Eine etwas seltenere Art, neben den Dschungelgeistern, die viele jedoch eher fälschlicherweise als Kobolde bezeichnen würden, wären die Wurzelgeister, der jeweiligen Baumarten. 
Alle gemeinsam haben sie jedoch, dass sie ein starkes Band zur Natur haben. Sie pflegen und verehren sie, weshalb sie auch in, unter und um Bäumen herum leben. Dieses Band erhalten sie dadurch, dass sie aus der Natur entspringen, um genauer zu sein aus Bäumen in welchen sie zu Beginn ihres Lebens gepflanzt werden. So entstehen sie aus eben diesen und am Ende ihres Lebens kehren sie auch über diesen Weg wieder zurück.

Stärken & Schwächen

Durch ihre pazifistische Lebenseinstellung ist es oft recht einfach einen Waldgeist zu überrumpeln. Viele müssen erst den Kampf erlernen, was sich als nicht sonderlich einfach erweist. Im Gegenzug dazu haben sie einen ausgeprägten Sinn für die Natur und ihre Pflanzen, somit auch ein großes Wissen über diese. Sie sind exzellente Gärtner auch wenn sie verwildert meist hübscher finden als ordentlich was man von Gärtnern kennt. 

Gegenüber dem Feuer sind sie skeptisch, einige haben noch immer Angst davor, auch wenn sie lernten das es Vorzüge haben kann. 
Ihre größte Schwachstelle stellt ihr Wohnbaum dar. Auch wenn sie sich weit von diesem entfernen können und nicht unbedingt abhängig von diesem sind, haben sie einen innigen Bund mit diesem. Wird dieser zerstört kann es zu mentalen Schäden führen. 
Ansonsten ist ihre Sprunghaftigkeit die im Bezug auf Bäume erklimmen von Vorteil ist, beachtlich.

Beitritt

Nach Absprache mit PsianaGames

Geschrieben von PsianaGames

Updated on 25. November 2022