Vampire

Slots der Rasse: 4 von 8

Rassenbeschreibung

Aussehen

Humanoide Form

Durch die Verwandlung wachsen den Vampiren zwei längere Eckzähne in der oberen Zahnreihe, welche sie dazu nutzen, um beim Biss Wunden in die Haut des Opfers zu schlagen. Zusätzlich wird die Haut eines Vampirs mit der Zeit blasser, graut aus oder wird fahler. Dies ist vor allem vom Haupttypen des Vampirs abhängig. Das Haar der Vampire bleicht ebenso aus bis dieses komplett weiß geworden ist, da nach dem Tod des Wesens keine neuen Farbpigmente in Haut und Haar entstehen. Dieser Vorgang dauert ca. 5-10 Jahre, bei hellerem Haar geht es schneller, bei Dunklerem langsamer. Viele Vampire färben sich jedoch ihre Haare wieder, um unter den Lebenden nicht aufzufallen, was aufgrund des Weiß bereits mit einfachen Färbemitteln möglich ist. Während der Alterungsprozess und das Wachstum des Vampirs mit der Verwandlung stoppt, wachsen Haare und Fingernägel weiter, da sie für den Körper teil des Regenerationseffektes sind, welcher beim Vampir aufrechterhalten wird.

Tierform

Das Aussehen der Fledermausgestalt unterscheidet sich von Vampir zu Vampir vor allem in Größe und Farbe des Fells. Beides hängt von den Eigenschaften des Vampirs ab, so entscheidet häufig die Körpergröße des Vampirs auch über die Körpergröße der Fledermaus, auch wenn dieser Effekt meist kaum ersichtlich ist, da die Unterschiede meist nur auf wenige Zentimeter hinauslaufen. Das Fell der Fledermausgestalt ist immer dunkel gehalten, kann aber unterschiedliche Farben wie dunkles Braun, bläuliches Schwarz oder pech tiefes Schwarz annehmen. Vampir Experten könnten die vampirischen Fledermäuse an den etwas längeren Eckzähnen und der Augenfarbe der Fledermaus, welche sich der des Vampirs anpasst, von den herkömmlichen Fledermäusen unterscheiden. Das genaue Aussehen der Fledermausverwandlung entscheidet sich bei der allerersten Verwandlung in diese und kann danach nicht mehr verändert werden. Lediglich starke Verletzungen wie abgetrennte Gliedmaßen oder ausgebrannte Wunden übertragen sich auf die Fledermausgestalt beispielsweise durch einen abgetrennten Flügel.

Die Verwandlung in die Fledermausform geschieht binnen weniger Sekunden und wird deshalb häufig zur Jagd nach Beute oder für einen taktischen Vorteil im Kampf oder der Flucht verwendet. Anfangs benötigt das Verwandeln sehr viel Konzentration und eine Eingewöhnungszeit in die Tierform, dies wird jedoch mit der Zeit einfacher, unkomplizierter und selbstverständlicher. Allerdings kostet die Verwandlung zur Fledermaus den Vampir einiges an Blut und erschöpft diesen deshalb recht schnell, weswegen man sie nicht öfters als einmal binnen kürzester Zeit einsetzen sollte.

Verhalten

Den Wesen der Nacht wird meist eine recht arrogante Haltung gegenüber den lebenden Wesen nachgesagt. Vampire wissen um ihre Stärke und über ihre Überlegenheit gegenüber ihrer Beute und betrachten häufig die Lebenden als wandelnde Blutgefäße. Doch diese bekannte Überlegenheit der Vampire gegenüber ihren Opfern bietet auch ihre Nachteile, denn nicht häufig kann die Angst der Lebenden vor den Wesen der Nacht in einen wütenden Mob enden, welcher mit allen Mitteln die Vampirsbrut niederkämpft. Um dies zu verhindern, fahren Vampire meist unterschiedlichste Taktiken. Manche, häufig gerade erst verwandelte Vampire, versuchen offen mit ihrer Beute in Freundschaft zu leben. Ein Plan, welcher häufig durch Blutmangel und den daraus resultierenden Blutrausch ein jähes Ende findet. Wiederum andere versuchen unerkannt mit der Beute zu leben und diese zu jagen und wieder andere, meistens Vampire, welche bereits mehre Jahrhunderte auf dieser Erde wandeln, finden sich häufig in großen Gruppen zusammen, um gemeinsam offen eine Schreckensherrschaft über ein Land zubringen, wobei ihnen ihre Erfahrung hilft, die Lebenden in Schach zu halten.

Diese doch recht rabiate und gefährliche Lebensweise der älteren Vampire hängt vor allem mit einer Abstumpfung der Gefühle und Lebensfreude zusammen, welche einen Vampir mit den zunehmenden Jahrhunderten langsam ereilt. Mit dem voranschreiten der Jahre scheiden immer mehr Freunde, geliebte und Feinde dahin. Der Vampir, einst vielleicht noch umringt von ihn liebenden Lebewesen, wird immer einsamer und verbitterter. Das Leben, welches er bis in alle Unendlichkeit fristet, erscheint ihm immer sinnloser. Das Knüpfen von Freundschaften mit Lebenden erscheint kaum noch erstrebenswert, da sie in einer kurzen Zeit den Vampir durch ihren eigenen Tod wieder verlassen werden. Irgendwann verschwinden auch die Erinnerungen an die ehemaligen Freunde ganz aus dem Gedächtnis des Vampirs oder werden unter anderen Erinnerungen begraben, welche der Vampir über die Jahrhunderte hinweg sammelt. Der Kopf wird immer schwerer und scheint irgendwann einfach nicht mehr mitmachen zu wollen, was für viele Vampire bedeutet, dass sie den letzten Ausweg nehmen. Wie lange dieser Prozess jedoch dauert, hängt immer ganz von dem Vampir selbst und den eigenen Erlebnissen ab. Viele Vampire versuchen dem entgegenzuwirken in dem sie sich nur noch unter ihres gleichen Gesellen. Zwar können sich Vampire gegenseitig nicht erspüren, doch die bleiche Haut oder die fehlende Bereitschaft, feste Nahrung zu sich zunehmen, sind ihnen besser bekannt als allen anderen Wesen auf dieser Erde.

Nahrung

Vampire ernähren sich ausschließlich von Blut. Zwar ist es ihnen theoretisch möglich, kleinere Mengen an fester Nahrung von bis zu 100g zu sich zunehmen, diese muss jedoch nicht nur aufgrund der fehlenden Verdauung recht schnell wieder aus dem Körper befördert werden, sondern schmeckt auch nach nichts, sofern das Essen nicht vollkommen überwürzt wurde.

Wirkung von Blut

Für einen Vampir ist Blut nicht gleich Blut. Jedes Blut hat eine andere Wirkung, bzw. einen anderen Sättigungseffekt auf einen Vampir. Rassen ohne tierische Merkmale, wie Menschen, Elfen, Zwerge oder auch Orks sind für Vampire sehr sättigend. Von diesem Blut reicht meist bereits ein halber Liter, um einen Vampir zu sättigen. Das Opfer fühlt sich nach dem Trinken demnach lediglich recht geschwächt und kraftlos. Etwas weniger effektiv ist das Blut der Wesen mit tierischen Eigenschaften wie Werwölfe, Katzelfen oder Fukashi. Bei ihnen bräuchte es bereits die doppelte Menge an Blut, um einen Vampir zu sättigen. Das Blut von reinen Tierwesen wie Venti, Baqa oder Agumonia ist höchst ungeeignet und kann höchstens als Überbrückungsmittel verwendet werden, um den erneuten Blutdurst für einen Tag zu überbrücken. Danach muss der Vampir jedoch dringend wieder richtiges Blut trinken. Blut von Tieren und anderen Untoten zu trinken hat keinerlei Effekt auf einen Vampir. Drachenblut hingegen ist nicht nur sehr stark sättigend, sondern kann einen Vampir in einen Rausch des Glückes versetzen. Es ist deshalb sehr begehrt.

Der Blutdurst

Vampire hungern etwas langsamer, als es normale Wesen tun würden. Erst nach dem fünften Tag, ohne dass ein Vampir getrunken hat, entsteht ein gewisser Hunger, welchen der Vampir jedoch mit guter Selbstbeherrschung noch einigermaßen Kontrollieren kann. Am sechsten Tag ohne Blut nimmt der Hunger bereits deutlich zu. Der Vampir wird gereizter und wird schneller schlecht gelaunt. Blutende Wunden werden zu einer unglaublichen Versuchung, das Opfer anzufallen, welcher man sich kaum entziehen kann. Einen weiteren Tag lang ist der Vampir ausgehungert und der sogenannte Blutrausch setzt ein.

Der Blutrausch

Der Blutrausch ist eine Schutzfunktion des Vampirdaseins und tritt lediglich auf, wenn ein Vampir acht Tage nichts mehr getrunken hat. Im Blutrausch verfärben sich die Augen des Vampirs in ein blutiges Rot, während der Körper immer mehr Züge eines Raubtieres annimmt. Kommunikation oder klares Denken ist im Blutrausch nicht mehr möglich. Zusätzlich wird ein unbändigen Jagdtrieb entfesselt, in welchen der Vampir unkontrolliert alles und jeden anfällt, bei dem Blut durch die Adern fließt. Hierbei ist es dem Vampir egal, ob sein Opfer Freund oder Feind, eine tödliche Gefahr für den Vampir oder ein friedliches Wesen ist. Alles ist für den Vampir Beute. Sollte die Beute jedoch kaum wirksames Blut besitzen, so wird sich der Vampir im Blutrausch wahrscheinlich ein sättigendes Opfer suchen, der Blutrausch muss also nicht tödlich enden. Ein Blutrausch endet erst, wenn der Vampir gesättigt ist. Sollte es der Vampir trotz des Blutrausches nicht schaffen, an Blut heranzukommen, so wird er mit der Zeit auch im Blutrausch immer schwächer und kraftloser, eher er nach drei Tagen am Blutmangel zugrunde geht.

Alter

Vampire sind untote Wesen und können somit theoretisch unendlich lange auf dieser Erde wandeln. Dies erscheint zwar auf den ersten Blick als ein Privileg, kann jedoch schnell zu einer unglaublichen Last werden, weshalb wohl jeder Vampir sich irgendwann von der Welt verabschieden wird. Je länger man „lebt“, desto mehr können Verluste, Schicksalsschläge oder einfach nur Erinnerungen an Vergangenes irgendwann einholen und ein Gefühl entfachen, dass man lange genug auf dieser Welt verweilt hat. Diesem Gefühl muss der Vampir lediglich in einen ewigen Tiefschlaf folgen, aus welchen der Vampir nicht wiedererwachen wird. Durch den langen Schlaf verbraucht der Vampir langsam den eigenen Blutvorrat, wird immer schwächer, ehe ihn der Mangel an Blut tötet. Dies ist wohl die friedlichste und schmerzloseste Art für einen Vampir, aus der Welt zu scheiden. Dieses Gefühl tritt jedoch wirklich nur in den ausweglosesten Fällen ein und kann nicht künstlich hervorgerufen oder dem Vampir von anderen eingeredet werden.

Verwandlung

Um ein Vampir zu werden, muss ein lebendes Wesen von einem Vampirfürsten verwandelt werden. Dies ist die einzige Möglichkeit, wie ein Vampir entstehen kann, da Vampire als untote Wesen sich nicht auf herkömmliche Art und Weise fortpflanzen können. Da das Vampirdasein mit einer großen Last auf den eigenen Schultern verbunden und endgültig ist, gehen Vampirfürsten mit dieser Verwandlung sehr wählerisch um. Wer nicht die nötige mentale Stärke oder körperliche Kraft hat, die sehr schmerzhafte Verwandlung zu überstehen, wird wahlweise vom Vampirfürst umgebracht oder einfach weggeschickt.

Die Verwandlung zum Vampir wirkt sich auf jede Rasse unterschiedlich aus. Am leichtesten haben es wohl jene Wesen, welche keinerlei tierischer Merkmale besitzen, wie Menschen, Elfen oder Zwerge. Ihnen wachsen mit dem Voranschreiten der Verwandlung die für Vampire markanten Eckzähne, während ihre Haut blasser wird und das Herz aufhört zu schlagen. Veränderungen an den Gesichtszügen oder gar den Augenfarben gibt es durch die Verwandlung jedoch nicht. Deutlich schwieriger haben es Rassen mit tierischen Eigenschaften, wie Katzelfen, Werwölfe oder Fukashi. Durch die Verwandlung bilden sich tierische Merkmale wie Fell, Schweife oder Ohren langsam und schmerzhaft zurück oder verändern sich in humanoide Körperteile. Die Tierverwandlung des vorherigen Wesens stirbt und wird mit der Fledermaus ersetzt, während Hörner langsam spröder werden und irgendwann vom Kopf abbröckeln. Humanoide Tierrassen wie Venti, Baqa oder Ageyiri können aufgrund der enormen Veränderung, welche der Körper zur Verwandlung eines Vampirs durchmachen müsste, nicht verwandelt werden. Sie würden im Prozess sterben.
Nach der Verwandlung, welche lediglich an Neumondnächten stattfinden kann, braucht der frisch geschaffene Vampir viel Zeit und Hilfe, um seine neuen Fähigkeiten zu erlernen. Gerade die Verwandlung zur Fledermaus muss dem Vampir beigebracht und erklärt werden. Wesen, welche vorher bereits eine Tierverwandlung besaßen, könnte der Reflex zur Verwandlung vielleicht etwas vertrauter vorkommen, als einem gewöhnlichen Menschen, doch auch sie werden mehrere Wochen brauchen, um diese Fähigkeit zu meistern. Dieses beibringen obliegt meist dem Fürsten, kann aber auch von anderen Vampiren mit genug Geduld unterrichtet werden.

Geschichte & Kultur

Viele Mythen und Legenden ranken sich um die bleichen, blutsaugenden, Wesen der Nacht. Jedes Kind kennt mindestens eine Geschichte, mindestens ein Märchen über die Vampire, doch sie wirklich kennen… das tun nur die wenigsten Lebenden. Es gibt die aberwitzigsten Theorien über das Verhalten, die Schwächen und das Handeln der Blutsauger, doch was wirklich der Wahrheit entspricht, liegt in der nächtlichen Dunkelheit des Unwissens, wie viele Vampire es auch tun. Wo die Vampire einst herkamen? Keiner weiß es. Wohin sie gehen wollen? Keiner weiß es. Wahrscheinlich noch nicht einmal die Vampire selbst. In vielen Geschichten verbreiten Vampire Angst und Schrecken, verwüsten ganze Dörfer, töten Männer, Frauen und Kinder im Blutdurst. In wieder anderen Geschichten ist friedlichen Vampiren die Rede, welche in Harmonie mit den Menschen zusammenzuleben. Doch von diesen gibt es kaum welche, die nicht einem tragischen Schicksal enden. Und so obsiegt in vielen Dörfern und Städten die Angst vor den Untoten. Verschwinden Bewohner auf seltsame Art und Weise, ist es nicht selten, dass die Angst vor den Blutsaugern hoch brodelt und bleiche Menschen einen jähen Tod in den Flammen finden.

Stärken & Schwächen

Die Vampire sind, gerade weil sie untot sind, von einigen Schwächen geplagt. So haben sie ein riesiges Problem mit Feuer, schon ein paar ungünstige Funken reichen aus, um einen Vampir wie Zunder brennen zu lassen. Ein brennender Vampir kann sich nur noch mit viel Wasser vor seinem Ende retten. Das Ausklopfen der Flammen ist nicht möglich, da die Flammen den Vampir viel zu schnell und stark umschließen. Die beim Feuer entstandenen Brandwunden bluten zwar nicht, werden jedoch für immer bleiben und können nicht heilen. Reines Silber ist die zweite große Schwäche der Vampire. Schon die bloße Berührung davon mit der eigenen Haut, führt zu starken Verbrennungen und fühlt sich für den Vampir an, als würde er an glühendes Eisen fassen. Wunden, welche von reinem Silber bedingt wurden, können äußerst tödlich sein. Wird ein Vampir mit einer Silberwaffe, oder allgemein mit reinem Silber verletzt, so bleibt ebenfalls eine Art ausgebrannte Wunde zurück, welche, wie beim Feuer schon, weder heilt noch blutet. Unreines Silber hingegen verursacht lediglich Ausschläge bei Hautkontakt, davon verursachte Wunden sind nicht tödlich, heilen aber langsamer. Ein zu großer Blutmangel oder das Abhacken des Kopfes kann für Vampire zum Tod führen. Eine Schwäche vor Sonnenlicht haben die Vampire zwar nicht, jedoch meiden manche Vampire dieses, weil sie über Jahrzehnte oder Jahrhunderte die ruhige Nacht zum Jagen vorziehen.

Vampire verfügen zwar nicht über eine größere Schnelligkeit als andere Wesen, können jedoch deutlich länger laufen, ohne wirklich an Geschwindigkeit zu verlieren, da ihnen weder die Muskelschmerzen können, noch ihnen die Puste ausgehen kann. Ist die Beute des Vampirs also genauso schnell wie der Vampir selbst, wird diese wohl immer den Kürzeren ziehen. Trotzdem kommt es eher selten vor, dass ein Vampir auf eine Verfolgungsjagd setzt, da eine solch hohe Kraftanstrengung auf lange Zeit einiges an Blut kostet und sich deshalb die Jagd nicht wirklich lohnt. Da Vampire nicht atmen müssen, können sie sich ebenso für unbegrenzte Zeit unter Wasser aufhalten.
Die Stärke eines Vampirs ist ähnlich von der eines Orks, so können sie ihre Beute ohne Probleme packen und festhalten. Eine Flucht ist einem normalen Wesen nur äußerst selten gelungen, war es einmal im Griff eines Vampirs gefangen. Die Schläge und Hiebe der Vampire sind ebenso heftiger, können aber aufgrund der körperlichen Größe und Körperbau des Blutsaugers kaum ein anderes Wesen davon schleudern, wie es ein Ork zustande bringt. Selbst Einstecken können Vampire hingegen kaum, obgleich ihre Schmerzempfindlichkeit mit der Zeit verringert ist. Schon ein paar direkte Schläge reichen häufig aus, um einen Vampir in eine Art Benommenheit zu schlagen. Dieser Zustand der Benommenheit lässt sich mit einer Ohnmacht vergleichen. Die Jagd des Vampirs ist also eher auf schnelle Überfälle auf das Opfer angelegt, als auf einen langen Kampf.

Doch gegen all die oben genannten Schwächen stehen bei den Vampiren die gesammelte Erfahrung, Wissen und die Langlebigkeit als Stärken an höchster Stelle. Eine Person mit einigen hundert Jahren, oder auch nur einigen Jahrzehnten, ist ein starker Gegner, welchen man absolut nicht unterschätzen sollte.

Körperliches

Vampire besitzen trotz dessen, dass sie Untot sind, eine Art natürlichen Regenerationseffekt. Wunden, sofern sie dem Vampir nicht durch Feuer oder Silber hinzugefügt wurden, heilen narbenfrei und etwas schneller als bei lebenden Wesen. Gleiches gilt auch für Knochenbrüche oder verletzte Organe. Dieser Regenerationseffekt funktioniert jedoch lediglich, wenn der Vampir genügend Blut zur Verfügung hat und verbraucht dementsprechend auch mehr Blut. Vampire, welche sich gerade von einer schweren Stichwunde erholen, müssen demnach häufiger und mehr trinken, als gesunde Vampire. Abgetrennte Körperteile sind vom Blutkreislauf getrennt und können demnach nicht mehr anwachsen. Das Blut der Vampire ist deutlich dunkler als normales Blut und wird immer schwärzer, je weniger der Vampir getrunken hat. Starke Blutungen sind bei Wunden nicht zu erwarten. Viel eher sickert das Blut langsam aus dem Körper heraus.

Durch den untoten Körper, nehmen Vampire Schmerzen, welche durch normale Waffen verursacht wurden kaum wahr, als wäre der eigene Körper betäubt. Mit den zunehmenden Jahrzehnten nimmt das Schmerzempfinden immer mehr ab, bis ein Schwertstich fast nur noch wie ein Kitzeln für den Vampir wirkt. Dieser vermeintliche Vorteil wird jedoch dadurch getrübt, dass sie deutlich stärker auf Dinge reagieren werden, welche ihnen wirklich Schmerzen hinzufügen können. Dies können physische Schmerzen wie Silber oder Feuer sein, aber auch psychische Schmerzen wie Herzschmerz, starke Enttäuschungen oder auch einen Angriff in der Geisteslehre sein. Auch Kälte oder Hitze können Vampire nicht spüren und der Konsum von Alkohol hat keine Wirkung auf sie.
Zwar können sich Vampire häufiger mal geistig müde fühlen, jedoch bleibt ihnen die Möglichkeit zum Schlafen verwehrt. Viele Vampire versuchen deshalb sich mit einer Art Meditation auszuruhen.

Beitritt

Bewerbung beim Artenforscherteam (Charakterblattvorlage kann im Leitfaden „Wie bewerbe ich mich für eine Rasse?“ gefunden werden)

 

Bei weiteren Fragen steht euch folgender Artenforscher zur Verfügung:

frle1

 

Geschrieben vom Artenforscherteam feat. JonasHamburg