(I) Blauflügelfalter

Blauflügelfalter

Schwierigkeit: Leicht

Jeder Spieler darf sie ausspielen.

Aussehen

Das, was zuerst ins Auge springt, sind die markanten blauen Flügel des Blauflügelfalters. Diese sind meistens in einem tiefen dunkelblau gehalten, es wurden jedoch auch schon Artgenossen gesichtet, welche hellblaue Flügel besitzen. Die Rückseite der Flügel wird meist von jeweils einem schwarzen augenähnlichen Muster geziert. Die Flügelspannweite bemisst sich überwiegend zwischen 10 und 20 cm, der restliche Körper weist keine typischen Merkmale auf und ist mehrheitlich braun. Wie alle Insekten besitzt der Blauflügelfalter 6 Beine und am Kopf 2 lange Fühler, welche eine Länge von 5 cm messen. Die Körperlänge bemisst sich auf bis zu 10 cm. Die Augen sind wie die meisten Facettenaugen im Verhältnis zum Kopf relativ groß. Der kleine Mund des Blauflügelfalters besteht aus einem Beißwerkzeug, welches in der Lage ist, so gut wie alles zu verkleinern, was das kleine Tierchen fressen möchte und kann. 

Wesen

Dieses Insekt ist geprägt von Hunger und Neugier. Es ist selten, dass ein Blauflügelfalter lange an einem Ort bleibt. Es erkundet immer wieder neue Gebiete, bis es einen idealen Lebensraum gefunden hat. Sobald dies passiert, verteidigt der Blauflügelfalter sein Revier mit allem, was er zur Verfügung hat gegen seine Artgenossen, bis er den Kampf entweder verloren hat oder er sein Revier durch den unstillbaren Hunger komplett zerfressen hat und sich ein neues Gebiet suchen muss. Dieser Hunger rührt vor allem von der sehr energieaufwendigen Produktion der Eier. Der Blauflügelfalter ist nachtaktiv und deshalb nur sehr schwer auszumachen. Seine Flügel bieten ihm im schummrigen Mondlicht eine gute Tarnung.  

Lebensraum und Häufigkeit

Blauflügelfalter sind in Städten beheimatet. Dort leben sie vorwiegend in Kleiderschränken oder Dachböden bewohnter Häuser. Wie oft man sie trifft, hängt davon ab, welche Jahreszeit es ist. Vor allem zwischen Frühsommer bis Spätsommer sind die Falter wie Sand am Meer anzutreffen. In den anderen Jahreszeiten sucht man sie hingegen wie eine Nadel im Heuhaufen. Um sich zu vermehren, bauen die Falter kleine Nester aus einer Art Seide, welche sie selbst herstellen. In diesen Nestern werden nicht nur die Eier der Blauflügelfalter abgelegt, sie überwintern darin auch die kalte Jahreszeit, weswegen sie bis zu zwei Jahre alt werden können. Die Fressfeinde der Blauflügelfalter unterscheiden sich nicht groß von denen anderer Schmetterlinge. 

Nahrung

Blauflügelfalter ernähren sich von allem, was sich in einem Haushalt finden lässt. Sie machen weder vor Getreideprodukten wie Brot bis Fleisch halt, noch vor Stoffen und Seiden. Besonders häufig fallen deshalb Kleidungsstücke der Fresswut der kleinen Falter zum Opfer, was häufig ein großes Ärgernis ist. 

Besonderheiten

Die Blauflügelfalter können ihre eigene Seide für ihre Nester nur herstellen, wenn sie vorher genügend Stoff verspeist haben. Deshalb sind sie auch so häufig in den Kleiderschränken der Bewohner der Städte zu finden. Dafür haben sie eigene Organe, welche aus dem verdauten Material, die Seide herstellen. Man hat jedoch recht schnell herausgefunden, dass diese Seide auch verwendet werden kann, um wiederum eigene Kleidung herzustellen. Der Prozess für diese Herstellung dauert meist bis zu 2 Jahre, da man die Blauflügelseide mühsam entfernen muss und die Falter nicht viel davon produzieren. Da sie diese Seide selbst für ihre Nester brauchen, um zu überleben, sind die Farmen für diese spezielle Seide nicht allzu effizient. Doch der Aufwand lohnt sich. Diese Kleidung wird nicht von den Faltern zerbissen, denn aufgrund der speziellen und reißfesten Struktur der Seide ist die Kleidung besonders reißfest. Trotzdem kann sie durch jedes handelsübliche Messer zerschnitten werden. All dies macht Kleidung aus dieser Seide zu einem sehr kostbaren und edlen Stück. Professionelle Farmen bekommen in einem Jahr meist nicht mehr Stoff als für eine Jacke oder eine Hose erfarmt.

Zähmbarkeit

Diese eignen sich nicht als Haustiere oder Begleiter. Genauso interessieren sie sich nicht bedingt für Menschen, sondern nur für deren Nahrung. Es ist jedoch möglich, eine kleine Farm mit den Schmetterlingen aufzubauen. Hierfür braucht es genügend Tiere sowie Kleidung, welche diese verspeisen können. Finanziell lohnt sich das aufgrund des geringen Ertrages jedoch nur wenig. 

Geschichten und Mythen

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Geschrieben von Fischer