Haylron der Gott der Ruhe, der Hingabe und der Erneuerung
Vorwort
Der folgende Beitrag ist eine Vorstellung von einem unserer Götter. Wenn du den Leitfaden: “Information: Die Götter Aegorins” noch nicht gelesen hast, lies am besten diesen zuerst, ehe du in diesem Beitrag zurückkehrst. Die hier stehenden Informationen dürfen RPliche verwendet werden.
Der Gott der Ruhe, der Hingabe und der Erneuerung
„Wahrer Frieden lässt sich nur in dem letzten Atemzug finden.“
Haylron ist der letzte der Götter. Er hat sich ganz in das Zeichen der Ruhe, der Hingabe und der Erneuerung gestellt, sowie diese zu seinem Hoheitsgebiet gemacht. Entgegen vieler anderer Götter ist er weder aufbrausend noch von Emotionen gesteuert. Vielmehr ist er ein stiller Beobachter, der dem Geschehen in dem Wissen beiwohnt, dass früher oder später ohnehin jedes Leben seiner Obhut anfallen wird. Den Tod sieh Haylron weder als eine Strafe, noch als etwas schreckliches. Für ihn ist es das Erweisen einer Ehre und die Chance, seinen letzten Frieden zu finden.
Das Element des Todes
Der Tod ist für die Gläubigen Haylrons die große Erfüllung eines langen und bedeutsamen Lebens. Es ist der Moment, in dem sie nicht nur den wahren Frieden finden, sondern auch von ihrem Gott begrüßt und in ihr Reich gebracht werden. Der Tod steht nicht nur für das Ende, sondern auch für den Neubeginn. Es ist ein unendlicher Kreislauf, der bewaht werden muss.
Der Totenkopf
Als sein Zeichen wählte Haylron, Gott des Todes und der Krankheiten, einen Totenkopf. Dieser ist in blutrote Farbe getaucht und erweckt so einen düsteren, doch nicht minder feierlichen und beinahe friedlichen Anblick. Wohl sind die Gefühle beim Anblick dieses Zeichens abhängig von der Einstellung des Betrachters, zum Tod und dem Ende des Lebens.
Die Gläubigen
Wie auch für ihren Gott selbst ist den Anhängern Haylrons die Ruhe und die Erneuerung ein wichtiges Thema. Dennoch gibt es keinen einheitlichen Grund für den Glauben an Haylron, denn die Beziehung zu einer neuen Welt und dem Tod ist eine sehr persönliche. Das bedeutet also, dass sowohl Angst vor dem endgültigen Ende, aber auch das Begrüßen des Todes und der Ruhe, die dieser birgt, ein Beweggrund für den Glauben an Haylron sein können. Hingabe ist ein großes Thema für diese Wesen genauso wie der Neuanfang, den der Tod einem, aber auch der Welt ermöglicht.
Tugenden:
Innerer Frieden, “Das Wissen darüber, dass die Welt verändert werden muss, um sie zu verbessern”, das Aufspüren von “Kreisaufbrechern”
Sünden:
“Untätigkeit im Gesicht des Kreislaufs”, “Innere Unruhe oder Angst vor dem Ende”, “Verfolgen des Durchbrechens des Kreislaufs“
Segen:
Hier kommst du zum Segenseffekt.
Die Philosophie der Akzeptanz
Haylron und seine Gläubigen verfolgen die Philosophie der Akzeptanz: “Die Dinge werden sich verändern und das auf die eine oder andere Weise. Man muss sich nicht in den Lauf der Dinge einmischen.” Wie jene Philosophie jedoch gedeutet wird, unterscheidet sich von Person zu Person.
Sagen und Geschichten
Er ist das absolute Ende und es gibt nichts und niemanden, der nicht irgendwann vor ihn tritt. Doch obwohl er unumkehrbar ist und nicht um den Tod feilscht, ist er dennoch gütig und holt nur jene, deren Zeit auch gekommen ist. Einst soll er an das Krankenbett eines jungen Menschen getreten sein, der mit dem Fieber um sein Leben rang. Ganz im Fieberwahn sprach und flehte er den Gott an, ihn zu retten, ihn noch nicht zu sich zu holen. Er bot ihm alles an, was er hatte und schwor auch, sein Leben ihm zu widmen. Da nickte der Gott und nahm das Fieber von dem Jungen. Dieser machte seinen Schwur wahr und wurde Priester und predigte seit jenem Tag die Lehren von Haylron. So vergingen einige Jahrzehnte und der Mensch wurde alt und grau und konnte dem Bett nicht mehr entfliehen. Da trat erneut Haylron an ihn heran. Wie zu einem alten Freund sprach der Mensch zu dem Gott und sprach ein letztes Mal sein Gebet, ehe er die Hand von Haylron ergriff und mit einem Lächeln aus dieser Welt schied.