Cattus

Slots der Rasse: unbegrenzt

Gezeichnet von XY

Rassenbeschreibung

Aussehen

Catti kann man wohl am ehesten mit humanoiden Katzen vergleichen, sie besitzen wie ihre „tierischen“ Vertreter einen Pelz, einen Schwanz, welcher ihnen die Balance ebenso etwas erleichtert, und auch ihr Schädel gleicht mehr ihren Pendants im Tierreich, wobei die Abstammung als Raubtiere noch klar vorhanden ist. Genauso auch Krallen und Pfoten, welche sich wie auch ihre Extremitäten der Aufrechten Form, und die Hände zum Greifen, und dem Umgang mit Werkzeugen, angepasst haben. Das Farbspektrum ihrer Iris reicht bei Allen von grün zu gelb, gülden, orange, kupferfarben und grau, rosa oder rote Irides sind einzig im Zusammenhang mit Leuzismus oder Albinismus möglich (bei welchen ansonsten nur noch eine blassblaue Färbung der Iris vorkommen kann), in dessen Zusammenhang allerdings auch andere Veränderungen auftreten, siehe Leuzismus, Albinismus und Melanismus.

Leuzismus, Albinismus und Melanismus

Diese sind Ähnlich wie bei Katzen, so bei Leuzismus und Albinismus zum einen die oben genannte Verfärbung der Iris, als auch natürlich die (zwingende) Weißfärbung des Fell, genauso besteht aber auch die Gefahr, dass bei solchen die Zellschicht hinter der Netzhaut, welche für ihre gute Sicht in der Dämmerung oder der Dunkelheit verantwortlich ist, fehlt, was dementsprechend eine Verschlechterung ihres Sehsinns in diesen Fällen mit sich führt, ebenso ist die Verschlechterung des Gehörs, bis hin zu einer völligen Taubheit ein häufiger Teil dieser Krankheiten. Melanismus hingegen betrifft nur die Pigmentierung von Haaren und Haut, und ist die massenhafte Ablagerung von schwarz-braunen Pigmenten, wodurch sich Fell und Haut schwarz färben, je nach Form entstehen neue dunkle Zeichnungselemente oder vorhandene Zeichnungselemente werden vergrößert, wohingegen die wohl bekannteste Form eine vollständige Schwarzfärbung des Fells beinhaltet (bei der man unter günstigen Lichtverhältnissen allerdings immer noch die gefleckte Fellzeichnung erkennen kann).


Die Catti besitzen drei Unterarten, auch Blutlinien genannt, die sich sowohl in Stärken, als auch Aussehen, teilweise stark unterscheiden: 

Blutlinie der Jaguare: auch Jaguarblutlinie

Werden etwa 1,60 – 1,80m Groß. Ihr Fell hat ein kräftiges Goldgelb, wobei es manchmal auch ins leicht rötlich übergehen kann. Am Bauch, der Brust, dem Maul, und den Innenseiten der Beine ist das Fell allerdings weiß, sowie an der Schwanzunterseite, während die Schwanzspitze generell schwarz ist. Der Körper ist übersät mit schwarzen, oder dunkelbraunen Ringflecken, welche manchmal ein, oder kleinere Tupfen umschließen können. Die Rosetten, also die Kreisförmig angeordneten schwarzbraunen Flecken, sind deutlich größer als vergleichsweise bei einem Exemplar der Leopardenblutlinie. An Kopf, Nacken, und den Gliedmaßen besteht das Fellmuster aus vollständigen Flecken, im Brustraum verlängert, und die häufig zu einer Linie verschmelzen. Die Vertreter dieser Unterart kommen meist auf etwa 65kg bis 80kg. 

Blutlinie der Löwen: auch Löwenblutlinie

Zumeist eine Größe von 1,85 – 2,10m, wobei letzteres auch für sie, eher ungewöhnlich ist. Sie haben ein sandfarbenes, gelblich bis dunkelockeres, oder lohfarbenes Fell, wobei die Unterseite, und Beininnenseiten heller, bis weißlich sind. Junge Catti dieser Blutlinie haben dunkle Flecken, welche allerdings während der ersten Lebensjahre allmählich verblassen. Selten können diese allerdings auch bis ins erwachsene Alter sichtbar bleiben, allerdings stets nur undeutlich, und erst in der Nähe erkennbar. Durchschnittlich stellen sie außerdem ein Gewicht von etwa 90kg bis 120kg auf die Waage. 

Blutlinie der Wildkatzen: auch Wildkatzenblutlinie

Sie kommen von 1,70m, auf bis zu 1,90. Ihre Grundfarbe variiert von gelblich-braun, über rötlich und grau, bis silbergrau, auf dem Rücken befindet sich ein typischer, durchgehender schwarzer Strich, welcher an der Schwanzwurzel endet. Der Rücken und die Körperseiten sind mehr, oder weniger gemustert, mit verwaschenen Streifen. Der Schwanz besitzt drei bis fünf dunkle Ringe, und endet stumpf und mit schwarzer Spitze. Durch ihre 70kg bis 90kg sind sie zwar etwas schwerer als die meisten anderen Catti, kommen jedoch ebenfalls nicht an die Großen Vertreter ihrer Art heran. Melanismus, Albinismus, und Leuzismus können wie schon beschrieben, genauso wie auch Iris-Heterochromie, mit Albinismus oder Leuzismus ist hier in der Regel eine der Irides blau, bei allen Catti, in Stärke variierend, vorkommen.

Verhalten

Die Persönlichkeit der Catti, ist wie ihre Art sehr unterschiedlich, meist neigen sie aber eher zu einer guten und neugierigen Gesinnung, so sind sie oft hilfsbereit und freundlich und man kann mit etwas unbekanntem (und am besten noch wertvollem) schnell ihre Aufmerksamkeit erregen. Und so besitzen sie auch einen durchaus auch ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, wenn er auch zumeist eher eigen, und spontan ist. Wie Katzen neigen Catti ebenfalls gerne mal zur Launenhaftigkeit und durch eine kleine unbedachte, oder ungewollte Aktion können sie schnell auch mal etwas verstimmt sein, wenn auch selten wirklich ernstlich. Dennoch können sie natürlich ebenfalls zu Boshaftigkeit neigen und in Dingen vor Allem erstmal ihren eigenen Vorteil suchen, oder sich einfach nur an dem Leid oder der Pein Anderer ergötzen. Was glücklicherweise allerdings vergleichsweise Seltener vorkommt, als zum Beispiel bei Menschen, was wohl auch in ihrer Lebensweise gründet.

Nahrung

Bevorzugt wird frisches Fleisch, allerdings wird in der Not, auch Aas, oder pflanzliche Nahrung nicht verschmäht. Fisch wird von den meisten Catti hingegen eher verschmäht, und zu meist nur jene, die an fließenden Gewässern leben, welche sich zum Jagen darin eignen, verzehren diesen. Wirklich angebaut werden zumeist nur Pflanzen mit heilender Wirkung und Genusspflanzen, da ihre Ernährung fast ausschließlich auf Fleisch ausgelegt ist, und nur in der natürlichen Flora bereits vorkommende, was folglich also Stammesübergreifend eine große Variation, der Pflanzen, welche von ihnen kultiviert werden, birgt.

Alter

Catti besitzen eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa 80 Jahren.

Fortpflanzung

Die Fortpflanzung der Catti ist bei gleicher Fortpflanzung, mit jeder anderen, humanoiden Rasse möglich, sofern sich diese natürlich auch mit Catti fortpflanzen können, wobei die Kinder, in Abhängigkeit zur anderen Rasse natürlich, in unterschiedlicher stärke Merkmale der Rasse übernehmen können. Ihre Tragezeit, beträgt wie bei Menschen, etwa 9 Monate, wobei in einem Wurf, meist 2-3 Jungen kommen. Das Erwachsenenalter erreichen sie mit ungefähr 20.

Geschichte & Kultur

Die Catti haben sich aus ihren Pendants im Tierreich entwickelt, und so ihre Unterarten auch unabhängig voneinander in verschiedenen Teilen der Welt, wonach sie auch ihre Namen bekamen, wie Löwenblutlinie oder Blutlinie der Jaguare. So haben sie sich eigentlich recht ähnlich dem Menschen entwickelt, und sich ebenfalls erst mit Beginn der Schiffsfahrt, welche andere Kulturen oder Rassen ihnen brachten, in ihrer gesamten Vielfalt überallhin, wo sie auf Dauer leben konnten, verbreitet, jedoch trotz der Veränderung ihrem Ursprung deutlich treuer geblieben, wodurch sie der Natur, und dem Jäger und Sammlertum, trotz der inzwischen langen Nähe zu Städten und „der Zivilisation“, immer noch Nahstehen, da sie im Gegensatz zum Menschen weniger auf technische Hilfsmittel angewiesen waren und sich mehr auf ihren Körper, ihre größere Stärke oder Wendigkeit, und ihre scharfen Krallen, und ihr Raubtiergebiss verlassen konnten. Aus diesem Grund entspricht ihre Lebensweise auch heute zumeist eher einer Stammesgesellschaft, wobei sich auch hier wieder Unterschiede zwischen den Einzelnen Blutlinien auftun. So tendieren die Stämme der Löwenblutlinie eher zu Häuptlingstümern, eine Ranggesellschafft, die einen oder mehrere permanent herrschende Oberhäupter (Häuptling) anerkennen, welche sich meist durch großes Geschick im Kampf, sowohl in stategischer, als auch direkter Hinsicht auszeichnen, während die Stämme der Blutlinie der Jaguare und Wildkatzen eher zu einer Form der Ranggesellschaft bei der sich die Stammeshäuptlinge durch besondere Fähigkeiten auszeichnen, wie ein besonderes Talent bei der Jagd (Jagdhäuptling), oder als Strategen (Kriegshäuptling, oder Friedenshäuptling). So üben sie ihr Amt oft nur zweitweise aus, und verfügen im Gegensatz den Häuptlingen des Häuptlingstums kaum über wirkliche Machtbefugnisse, auch das Senioritätsprinzip ist im Gegensatz bei ihnen nur gering bis kaum ausgeprägt. Der Glaube hingegen ist bei allen Vertretern der Art in den Stämmen relativ gleich, in seiner Ausprägung und Umsetzung manchmal etwas unterschiedlich, im Allgemeinen allerdings großteilig gleich. So glauben die Catti der Stämme an einen Geist der Natur, und an Geister in der lebenden Welt, sowie die Beseeltheit aller lebenden Wesen. Auch glauben sie an ein Leben nach dem Tod, das zwar abhängig der guten und schlechten Taten, sowohl moralisch, als auch gegenüber der Natur unterschiedlich ausfällt, jedoch nicht unbedingt schlecht. So glauben die meisten das ihre Ahnen in den Sternen am Himmelszelt über sie wachen, und sie beobachten, so auch jene die in ihrer Lebzeit für viele als Böse, oder Herzlos galten. Ansonsten Leben Catti zumeist in Städten, oder als Einzelgänger in der Wildnis, wobei wirklich eigene Städte, im Gegensatz zu beispielsweise Elfen oder Menschen, von Catti nie wirklich gegründet wurden, sondern sie entweder gemeinschaftlich mit anderen Völkern Städte begründeten, oder sich nach und nach Städten annäherten, und immer mehr Catti begannen in ihnen zu leben. Ebenfalls im Gegensatz zu anderen Kulturen oder Rassen besitzen sie keine eigene Schrift, abgesehen von Malereien und entsprechenden Symbolen, da nie wirklich eine Notwendigkeit dafür bestand. Sofern sie jedoch eine Schrift erlernten, was auch fast ausschließlich bei einzelnen Vertretern ihrer Art geschah, übernahmen sie die Schriften anderer, und damit auch meist ihre Sprache, nur selten benutzen sie diese Buchstaben quasi als „Lautschrift“ für ihre eigene (Vergleichbar etwa mit dem Mittelhochdeutschen, wobei allerdings noch weniger feststand, welcher Buchstabe, oder welche Buchstabenkombination welcher Aussprache entspricht, und es so nur noch mehr erschwert wurde, diese „Schrift“ zu lesen.). Ihr technischer Fortschritt hingegen hängt stark davon ab, wo sie leben, in den Stämmen nutzen sie eher simple bis primitive Werkzeuge, wohingegen sie in Städten die Fortschritte der anderen Kulturen nutzen, und sie teilweise auch weiterentwickelten. 

Melanismus

In Stämmen werden Catti mit Melanismus meist als schlechtes, und böses Omen gedeutet, am meisten betroffen bei Stämmen mit Tiger-, Löwen- und Pumablutlinie, was oft zu ihrer Ausstoßung führte, und führt. In Städten ist die Einstellung (von Catti) meist toleranter, und weniger abergläubisch, wobei dies allerdings auch stark von ihrem Anteil in der Bevölkerung abhängt, wo die Dominanz der Catti in einer Stadt besonders hoch ist, oder sie eher in einer Gemeinschaft leben, wie bspw. in eigenen Vierteln, ist die Tendenz zur Benachteiligung, bzw. Vorverurteilung deutlich höher, als wenn sie eher Einzelgängerisch in fremden Städten leben.

Stärken & Schwächen

Wie auch ihre Pendanten im Tierreich besitzen auch Catti eine Zellschicht hinter der Netzhaut, welche das in den Stäbchen und Zäpfchen nicht absorbierte Licht reflektiert, und es so erneut auf die Sinneszellen trifft. Aus diesem Grund können Catti auch noch bei Dämmerung, oder in der Nacht vergleichsweise gut sehen, sofern noch etwas Restlicht vorhanden ist. Auch haben sie nochmal unterschiedliche Stärken, so sind Catti der Löwenblutlinie von stärkerer und kräftigerer Natur Jaguarblutlinie meist schneller, wendiger, und geschicklicher als ihre beiden Verwandten und Catti der Wildkatzenblutlinie besitzen zumeist eine deutlich stärkere Konstitution. 

 

Ihr vergleichsweise starker und agiler Körper, und ihre deutlich stärker ausgeprägten Sinne allerdings, fordern auch ihren Tribut, und so haben sie einen deutlich höheren Energieverbrauch, als a.E. Menschen, was dazu führt, dass sie öfter Nahrung zu sich nehmen müssen. Auch haben sie, ein Überbleibsel aus früherer Zeit, eine übersteigerte Angst vor Feuer, umso freier oder unkontrollierter dieses ist, umso stärker auch ihre Angst. Ebenfalls ist ihre Körpersprache, sofern sie richtig Verstanden wird, stets verräterisch für ihre Gefühle und sie können sowohl ihre Mimik, als auch ihre Gestik, in erster Linie mit ihrem Schwanz, nur schwer wirklich kontrollieren, oder kontrollieren und damit wie genannt über ihren Gefühlszustand hinwegtäuschen.

Beitritt

Offen für alle

Geschrieben von Drachenschuppe

Updated on 25. November 2022