(II) Draekilia

Dreakilia

Schwierigkeit: Mittel

Darf von einem Spieler, der 2 Wochen auf Aegorin gespielt hat, ausgespielt werden.

Aussehen

Draekilia sind normalen Seepferdchen in ihrer Anatomie ähnlich. Ihre Größe als ausgewachsenes Tier bewegt sich um die 22cm. Der Körperbau der Draekilia weicht von anderen Seepferdchen insofern ab, als dass ihre Brustflossen extrem überdurchschnittlich ausgeprägt sind und an kleine Flügel erinnern, welche jeweils bis zu 7cm groß werden können. Die Flossen an Rücken und Bauch sind jeweils lang, dünn und schmal und können sogar bis zu 9 cm erreichen. Abgesehen davon ist der Körper der Draekilia von zwölf zylindrischen, an schwarze Raucher erinnernden Strukturen überzogen. Diese verlaufen symmetrisch über das Rückgrat und bestehen zum Großteil aus anorganischen Ablagerungen wie zum Beispiel Salzen. Ihr Rückgrat und Schwanz, sowie ihre Seiten sind zottig und zeigen, wie alle Flossen und die anorganischen Raucher, eine andere Färbung als der eigentliche Körper. Diese Färbungen können von Tier zu Tier unterschiedlich sein. Schwarz, grün, braun, rot, gelb, orange, violett… jedoch findet sich, wie in den meisten Tieren, auch kein natürliches blaues Pigment bei den Draekilia.

Wesen

Die Draekilia sind insgesamt eher träge Zeitgenossen. Wie die meisten Seepferdchen sind sie nicht sonderlich aktiv, zeigen jedoch eine ausgeprägte Zuneigungsfähigkeit, die sich nicht nur auf die Mitglieder ihrer eigenen Spezies beschränkt, sondern auch auf friedfertige Zeitgenossen, die nicht Teil ihrer Spezies sind. Anders als die meisten anderen Seepferdchen sind Draekilia unter geschützten Bedingungen auch für ein paar kleine Spielchen bereit. So ist es unter Anderem möglich, sie dabei zu beobachten, wenn sie durch die Seegraswiesen oder die Riffspalten paddeln und kleinere Fische ärgern.

Lebensraum und Häufigkeit

Draekilia sind an Küsten zu finden, an denen es ausreichend Nahrung und Schutz gibt. Sie leben aufgrund ihrer Essgewohnheiten in den von leicht beschienenen, oberen 30 Metern von diesen. Da sie gleichwarme Geschöpfe sind, könnten sie auch in kälteren Gewässern leben, meiden diese jedoch häufig, da das Leben dort schlichtweg mehr Energie benötigt. Sie sind an Küsten nur teils vereinzelt anzutreffen und gelten eher als seltene Tiere, vergleichbar mit anderen Seepferdchen.

Nahrung

Draekilia ernähren sich ausschließlich vegetarisch und essen hauptsächlich Seegras sowie andere Pflanzen, die sie unterwasser finden können.

Besonderheiten

Bei Gefahr sind Draekilia in der Lage, aus jeder der zwölf zylindrischen Strukturen auf ihrem Rücken einen Strahl kochenden Wassers zu entfesseln, was ihnen auch ihren Spitznamen der Riffdrachen eingebracht hat. Der Abwehrmechanismus verbraucht aber leider sehr viel Energie und so ist er nur etwa einmal pro Woche wirklich zu gebrauchen. Dies reicht jedoch meistens, um sich zumindest einmal vor Fressfeinden wie Krebsen oder Fischen zu wehren. 

Zähmbarkeit

Insgesamt sind Draekilia trotz ihrer Trägheit für den ein oder anderen Wasseraffinen nicht nur beim Tauchen ein schöner Anblick, sondern auch für ein freundschaftliches Verhältnis zu haben. Draekilia können, ähnlich wie Katzen, zwar nicht wirklich „gezähmt“ werden, aber ist man einem Exemplar gegenüber über eine längere Zeit hinweg freundlich, so wird es der Zuneigung entgegenkommen und kann dadurch auch zu einem treuen Begleiter unter den Wellen werden.

Geschichten und Mythen

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Geschrieben von TheJo_44