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Ara'Nida

#1
schwer 
Ara'Nida
Alter:
Die Ara’Nida ist eine Art, welche nur recht jung wird. Dies liegt vor allem an ihrer schnelleren Alterung, welche daher zeugt, dass die Verwandlungen viel körperlichen Stress bilden, was nicht heißt, dass die Ara dauernd gestresst sind, sondern dass es der Körper ist nach einer Verwandlung. Sie sterben zwischen dem Alter von 45-50 Jahren. Allerdings sind sie komplett ausgewachsen mit 9, sehen dann aus wie eine erwachsene Person und Verhalten sich auch dementsprechend. Ihre Verwandlung lernen die Ara'Nida-Kinder, sobald sie in der menschlichen Form groß genug wären um zu laufen, was bei den Ara'Nida bei rund 5-7 Monate ist.
Nur die Königin lebt länger, sie kann mit diesem körperlichen Stress besser umgehen, diesen einfacher verkraften als die anderen Ara. Sie wird bis zu 80 und 90 Jahre alt.


Fortpflanzung:
Um sich fortzupflanzen, legt die Ara'Nida Königin ihre Eier in ihr Netz, welches zumeist gut geschützt in einer Höhle liegt. Ein Ara'Nida, welcher nicht das Kind der Spinnenkönigin ist zu welcher die Eier gehören, und welcher Vater werden möchte, muss nun versuchen, in diese Höhle hinein zu kommen, ohne entdeckt zu werden, ein Ei der Königin zu entwenden und es mitzunehmen. Mehr als ein Ei kann er dabei nicht mitnehmen, da er dieses auf seinem Rücken befestigen muss, und er nicht viel Zeit hat, denn wenn die Königin Eier im Netz hat, ist sie nie weit weg. Mit dem Ei auf dem Rücken muss er dann wieder aus der Höhle raus, zu einem sicheren Punkt, am liebsten zu seinem eigenen Netz um dieses Ei zu befruchten. Dann, wenn dies erledigt ist, muss das befruchtete Ei gut erhalten und sanft zurückgebracht werden zur Spinnenkönigin, ins Nest gelegt werden, damit die Königin sich um dieses kümmern kann. Direkt danach allerdings heißt es fliehen für das Männchen, denn egal wann ein fremdes Männchen in ihrer Höhle entdeckt wird von der Königin beißt sie diesem den Kopf ab. Das Ara'Nida Kind braucht im Ei noch rund 4 Monate um sich zu entwickeln.

Lieben allerdings können alle Ara, wobei bei diesen keine Kinder entstehen können in Verbindung mit anderen Wesen. Das Liebesleben mit den Ara ist nur meist leider recht kurz, da sie oft deutlich früher sterben als ihre Partner.
Sehr selten kommt es vor, dass eine Ara'Nida Familie von einer Königin ein Ei erhält um welches sie sich kümmern dürfen. Dies geschieht nur den treuesten aller Kinder der Königin, welche eng mit ihr zusammenleben, sodass sie diese Kinder auch immer noch im Blick hat. Es ist der Dank für die treue Arbeit und ein Vertrauensgeständnis an diese Familie, welches einer Ara-Königin einiges abverlangt, so geschieht dies wahrlich selten.

Nahrung:
Die Ara ernähren sich von Fleisch kleiner Tiere, welche entweder in ihre Nester laufen, weil sie denken sie finden dort Schutz vor anderen Angreifern, oder auch anders erjagt werden. Natürlich essen die Ara auch in Gasthäusern Fleisch, wobei man allerdings erwähnen muss, dass nur wenige von ihnen überhaupt von Tischmanieren gehört haben, und noch weniger wissen, wie diese funktionieren, was nicht heißt, dass ein Ara-Nida nicht dennoch ordentlich essen kann, sie sind sich nur nicht bewusst darüber, was wirklich ordentlich essen ist. Wesen von einer Größe oder gar Intelligenz die der eigenen gefährlich nahe kommt, jagen die Ara nur, wenn sie die Verzweiflung des Hungers plagt oder diese sich dümmlich direkt in die Höhle des Löwen, das Netz der Spinne, wagen.

Verhalten:
Die Nida-Yasil und Nida-Mona wirken häufig furchteinflößend und nutzen diesen Vorteil auch sehr gerne zu ihrem Vorteil aus. Die Nida-Pelsi hingegen werden meist als niedlich empfunden, ähneln sich aber vom Verhaltensmuster viel eher den Nida-Yasil und Nida-Mona, vor allem, wenn sie in ihrer Zhocaq aufwachsen. Sie sind Gesellschaft eher neutral eingestellt, heißt, sie verabscheuen normalerweise keine Leute, sind aber auch nicht auf diese angewiesen. Sie wirken somit auf den ersten Blick ein wenig introvertiert und sind auch sonst selten freundschaftlich unterwegs. Dadurch können sie mitunter unfreundlich und abstoßend wirken. Andersrum werden die Ara'Nida aber auch oft mit Argwohn behandelt oder gar gehasst. Viele kommen damit aber relativ gut klar und nutzen den Kontakt mit anderen, um vor allem an Informationen zu gelangen. Häufige Berufe sind neben dem Jäger dubiose Geschäftszweige wie Auftragsmörder, Dieb, Räuber oder Schmuggler, sowohl Personen- als auch Warenschmuggel sind ihnen nicht fremd. Viele beteiligen sich auch an zwielichtigen Transaktionen. Den Ara'Nida sieht man ihre Emotionen oftmals schwer an, sie lernen diese früh zu verstecken, allerdings funktioniert das nicht immer wie gewünscht. Doch Nervosität, Angst, Trauer und Ähnliches können sie stets gut verbergen, um professionell zu wirken in benötigten Situationen.

Als eine nennenswerte Gruppierung unter den Ara'Nida zählt die Familie oder auch die zu der Spinnenkönigin gehörenden Personen, die Zhocaq. Es ist daher ein riesiges Kompliment, sollte ein Ara'Nida zu einer anderen Person sagen, er gehöre zu seiner Zhocaq, da diese dann in seine Familie aufgenommen wurde. Das Verneinen einer solchen Aussage ist schwer verletzend für einen Ara'Nida. Innerhalb einer Zhocaq verhalten sich alle Ara'Nida familiär bis freundschaftlich, unterstützen sich, wo sie nur können und sind füreinander da. Zu anderen Ara'Nida verhalten sie sich zumeist offener und fühlen sich allgemein unter ihresgleichen wohler, zumindest im Anschein. Sie verstellen sich dort nicht und reden, über was sie wollen. Auch wenn dies nicht zwangsläufig auf alle zutreffen muss, gibt es auch sehr eigenständige Ara’Nida und Ara’Nida Königinnen, welche nicht dauernd umzingelt werden wollen.

Die Ara'Nida bauen sich oft ein Spinnennetz, sollten sie von ihrer Familie fortziehen, jedoch haben sie zumeist nur ein einziges gleichzeitig. Sollten sie entführt oder festgenommen werden, so versuchen sie möglichst, ihr Spinnennetz zuvor zu zerstören. Ziehen sie aus anderen Gründen aus oder um, kehren sie meist zeitnah zurück, um es ebenso zu entfernen, da sie ungerne ihren Jagderfolg durch ebensolches Netz teilen.
Die meisten Ara'Nida besuchen in ihrem Leben keine Schule und lernen so eher wenig von dem für sie unnötigen Zeug. So findet man auch nur selten einen, der Lesen und Schreiben kann oder Themen höherer Bildung kundig ist. Viel Zeit investieren sie allerdings in Kämpfen, Heimlichkeit, Ausdauertraining und das Jagen. In seltenen Fällen, wenn andere Berufe gelernt werden, wird hin und wieder doch auf eine schulische Grundausbildung gesetzt. So lernen eigentlich nur solche, die sich nicht den unlauteren Dingen verschreiben, Lesen, Schreiben und Rechnen. Sprechen können sie hingegen gut und ebenso die Sprache Aegorins, auch wenn sie manchmal seltsame Klack-Geräusche in ihre Sprache einbauen.

Aussehen:
Die Ara haben verschiedene Aussehensgruppen, welche zwar alle die selben Stärken und Schwächen haben, aber dennoch unterschiedlich erscheinen.

Humanoide Form: 
Die Ara’Nida sind in ihrer humanoiden Form für ihre auffälligen Haare bekannt, so werden bei den Nida-Yasil die Haare, umso länger sie wachsen, in jene Farbe getaucht, welche sie als Spinne haben, halten sie ihre Haare also kurz bleiben sie schwarz, umso länger sie werden formt sich ein Verlauf in die jeweilige Farbe. Auch bei den Nida-Pelsi sind die Haare interessant anzuschauen, denn diese tragen das jeweilige Zeichen in der Farbe, welches auch auf ihrem Spinnenrücken erscheint, auch auf den Haaren. So wächst dieses immer wieder von neuem und man sieht es nur nicht, wenn man die Haare deutlich kürzer hält. Allerdings wachsen die Haare der Nida-Pelsi deutlich schneller und auch dicker als bei den anderen Ara’Nida Arten. Die Nida-Mona haben zwar keine einzigartigen Muster, allerdings können sie mit ihrer Farbvarietät überzeugen, denn besonders häufig kommen bei ihnen außergewöhnliche Farben, auch Pastelltöne oder sehr dunkle, sowie auch grelle Farben zustande. Die Augenfarben sind in den allermeisten Fällen natürliche Augenfarben wie blau, grün oder braun, selten sind außergewöhnliche Farben, bei den Mona etwas öfter vertreten als bei den anderen, allerdings auch dort nicht zu oft. Auch in der humanoiden Form haben die Ara-Nida vier Augen, zwei normal positionierte und zwei kleinere mit einem kleinen Abstand darüber auf der Stirn. Die Größe der Ara sind zwar variabel, aber man kann meist von der Tiergröße schon auf die Humanoidengröße schließen, so addiert man rund 1.40m zur Höhe der Spinne und daraus ergibt sich die Größe. Allerdings können die Ara auch mal größer und mal kleiner ausfallen, es sollte sich aber im Rahmen halten. Obwohl die Ara von Spinnenwesen zu Humanoiden wandeln, haben sie in der humanoiden Gestalt ein beinahe normales Gewicht, so würde das Gewicht zwischen 65-80kg tendieren, je nachdem, wie viel sie trainieren und ähnliches. Die Hautfarbe der Ara'Nida richtet sich in der humanoiden Gestalt nach allen möglichen Hautfarben, wobei dunkle Hautfarben öfter vorkommen und ganz blasse Haut sehr selten. Die ganz blasse Haut ist das Zeichen von Albinismus bei den Ara, weswegen es auch so selten ist. Die Zähne der Ara sind allesamt spitze Reißzähne, welche sie brauchen, um alles Fleisch eines Tieres essen zu können. Selten kommt es vor, dass sie ihre Beißer aus der Tierform übernehmen und so zwei längere Zähne, welche aus dem Mund herausstehen, haben. Noch seltener übernehmen sie sogar die Greifwerkzeuge einer Spinne, welche dann am Wangenknochen sitzen würden, und nach unten vor den Mund deuten, damit könnten sie kleinere Tiere festhalten um sich die Jagd zu vereinfachen, allerdings werden sie auch deutlich auffälliger dadurch.

Die Klamotten der Ara'Nida sind oft eher dunkel gehalten, meist einfach aber schon auch schick. Da sie meist begnadete Jäger sind, tragen sie oft Schuhe, mit welchen sie gut rennen könnten, sowie Klamotten, welche ihre Bewegungsfreiheit nicht einschränken. In einigen Ara'Nida-“Familien” gibt es zudem traditionelle Kleidung, oft weite Roben und auch Gesichtsverschleierung, wenn diese traditionell getragen werden, sind sie meist mit einem Zeichen der Spinnenkönigin versehen.


Verwandlung / Tierform:
Nida-Yasil
Die Yasil-Aussehens-Art beläuft sich auf einen schwarzen Vorderkörper sowie schwarze Beine, allerdings ist das Hinterteil dieser Aussehens-Art in eine Farbe getaucht, häufige Farben hierbei sind grün, rot, aber auch weiß. Ganz schwarz werden die Ara dieser Aussehensgruppe nicht. Meist haben die Nida-Yasil lange Beine und einen eher schmalen Körper, was einige Leute als besonders eklig empfinden. Ihr Blick ist beinahe immer angsteinflößend, und auch mit ihrer Höhe von 35-40cm und einem Durchmesser von 1-1,20 m (mit Beinen) sind sie deutlich angsteinflößender als andere Ara'Nida-Arten. Die Ara'Nida sind an sich recht leicht, wiegen nur rund 3 kg, was sie nur viel schneller macht. Ihre Augen tragen zumeist die Farbe des Hinterteils oder eine sehr ähnliche. Die Ara'Nida der Gruppe Yasil tragen in der Verwandlung 8 Augen, im Gegensatz zu ihrer humanoiden Gestalt.

Nida-Pelsi
Das Aussehen der Nida-Pelsi ist etwas ausgefallener als das ihrer Mona- und Yasil-Artgenossen. Zwar fallen sie nicht aufgrund ihrer Körperfarbe auf, jedoch besitzen sie alle ein besonderes Zeichen auf ihren Rücken, welches in den meisten Fällen die Farbe Rot trägt. Hierbei variiert dieses Zeichen oft, so kann man mal einen Nida-Pelsi mit einem Kreuz, einen anderen mit einem Dreieck, wieder einen anderen mit einer Raute als Zeichen erblicken und viele andere Zeichen. Ihre acht Augen haben keine besonders ausgefallenen Farben, sie haben nämlich ganz natürliche Augenfarben. Mit einer Höhe von 25 bis 30 cm und einem Durchmesser von 0.7-0.9 m sind sie die Kleinsten ihrer Artgenossen, wodurch sie auch das geringste Gewicht von 2 bis 2.5 kg haben. Besonders auffällig ist jedoch ihr haariger Körper. Ihr Haar ist dicker und pelziger als das der anderen Unterarten.

Nida-Mona
Das Aussehen der Mona-Art ist monoton. Sie sind Einfarbig, wobei sie hier diverse Farben haben könnten, so kann man einen Mona in der Farbe grau erblicken, jedoch auch in jeglichen anderen monotonen Farben. Ihre Beine sind nicht so lang wie die der Nida-Yasil, jedoch reichen sie mit ihrer durchschnittlichen Größenerwartung von 30cm bis hin zu ganzen 45cm liegt, sehr dicht an bis manchmal sogar über die Art. Ihr Durchmesser beträgt wiederum in etwa von 0.9m bis zu 1.30m (mit Beinen) mit einem Gewicht, das zwischen 2,5 – 3 kg  reicht. Ihre acht Augen tragen, wie ihre Körperfarbe, ebenfalls monotone Farben, so kann man an dieser Nida Art nichts Einzigartiges oder Besonderes an Farben erblicken.

Geschichte: 
Die Ara'Nida lebten bereits seit längerer Zeit auf Aegorin. Weit zurück in der Zeit, wo selbst die Drachen noch vermehrt dort hausten. Anderen Wesen dürfte der Ursprung der Ara'Nida ungewiss sein. Vor langer Zeit schlossen sich gewöhnliche Spinnen zusammen, um eine Kolonie zu bilden. Ihr Lebensraum wurde immer enger und so sahen sie sich dazu gedrängt mit Ihresgleichen auf beengten Raum zusammen zu leben. So kam es auch dazu, dass vermehrt weibliche Spinnen sich mit Männlichen paarten und Eier legten. So bemerkten diese es auch nicht, wenn manche ihrer Eier abhanden kamen. Dass etwas mit ihren Eiern jedoch anders war, merkten sie erst, als ihre Kinder deutlich schneller wuchsen und größer wurden als sie selbst.

Die Ara'Nida Königin war die erste, welche sich in eine humanoide Form begab. Sie waren damals nicht nur dazu gezwungen, auf engsten Raum zusammen zu leben, auch mussten sie ein menschenähnliches Erscheinungsbild anlegen, wenn sie nicht bald von der Bildfläche verschwinden wollten. Aufgrund ihrer natürlichen Form wurden sie schon früh verachtet und mit Ekel betrachtet. Viele unterschiedlichste Rassen, verabscheuen die Spinnen. Einige weniger, einige mehr. Die Personen jedoch, welche sie besonders verachten, hatten keinerlei Probleme damit, diese Verachtung in strafbaren Handlungen auszudrücken. So traten die Ara'Nida auch zum ersten Mal in sehr engen Kontakt mit Feuer. Viele sahen es als die beste Lösung, die Spinnen los zu werden, indem man versuchte, sie entweder auszuräuchern oder gar ihre Behausungen in Brand zu stecken. Während die Rasse das Schwimmen nie erlernte, mussten sie sich dorthin zurückziehen, wo sie den meisten anderen Rassen im Vorteil waren – Ihre Höhlen. Aufgrund ihrer sehr guten Augen sind sie in der Lage, bei Nacht zu sehen.

All dies war mit unter der Grund, wieso sie schnell verstanden, dass sie ihr menschliches Aussehen nutzen sollten. So konnten sie in die Öffentlichkeit treten, ohne das gleich wer sie angreifen würde, egal ob aus Verachtung, ekel oder anderen Gründen. Trotzdem sie ein menschliches Aussehen besaßen, fiel es ihnen stetig schwer, einen geeigneten Beruf zu finden, da sie meist Merkmale ihrer wahren Form an trugen, wie z.B. zwei Paar Augen. Viele schreckte dies ab und sorgte dafür, dass es für sie sehr schwer war, an gewisse Berufe wie Bäcker, Bänker oder andere Jobs zu gelangen, welche sehr mit dem Volk in Verbindung stand. Manche Berufen konnten sie jedoch auch aufgrund ihrer mangelnder Schulbildung nicht antreten. Eines jedoch war ihnen schon lange und stetig klar. Sie haben ihre Stärken, sie wissen auch, wie sie diese am besten einsetzen können, also begannen sie Berufe zu suchen, welche auf ihre Stärken ideal passten. So geriet die Rasse an diverse zwielichtige Jobs, wie z.B. Räuber, Schmuggler, etc.

Abgesehen von ihren Berufen, waren die Ara'Nida schon immer besonders gut im Umgang mit leichten Waffen. Sie bevorzugten hierbei Nahkampfwaffen. In ihrer Jugend und Kind-Zeit war es das a und o zu lernen, wie man mit diesen Waffen umgeht. Nicht nur aus Selbstverteidigung heraus, sondern auch für die Jagd und ggf. Angriffe. Da die Ara'Nida Königin immer ein Auge darauf haben möchte, wie weit ihre Kinder sind, veranstaltete sie einmal pro Halbjahr ein Kampfritual. Dem Gewinner winkten als Belohnung Teile ihrer Schätze, welche sie stetig lagerte. Hierbei konnte der Gewinner mal mehr und mal weniger erhalten, da die Ara'Nida aufgrund ihrer mangelnden Schulbildung nicht rechnen können und es somit nach Bauchgefühl ging, wie viel der Gewinner nun erhielt. Bei dem traditionellen Kämpfen wird stetig mit einem Honshu Boshin Schwert gekämpft, welches ein langes, leichtes und Doppelschneidiges Schwert ist. Gewonnen hat man, wenn die Ara'Nida Königin den Kampf beendet oder einer der Kämpfer aufgibt, getötet wird hierbei nicht.

Steht der Kampftag an, so ziehen sich die Ara'Nida Roben an, in welchen sie sich gut bewegen können und die sie beinahe gänzlich verbergen. Lediglich die Kämpfenden ziehen den zusätzlichen Gesichtsschleier ab, um so ihren Kampfgegner in die Augen zu sehen.

Begegnet man einen Ara'Nida, so kann man von diesen das Wort „Zohcaq“ vernehmen. Dies ist ihre Kolonie, ihre Familie, welche sie mit der Zeit so benannten. Dies dient jedoch nicht als Nachnamen, diesen nehmen sie von ihrer Königin an, Zohcaq ist einfach ein anderer Ausdruck für Familie. Es ist eine große Ehre und eine ebenso große Seltenheit, wenn ein Ara'Nida einen mitteilt, Teil der Zohcaq zu sein.

Die Ara'Nida lebten also nun lange Zeit in den Höhlen Aegorins. Für jeden Ara'Nida gab es ein Spinnennetz. Sollte eine Ara'Nida umziehen oder andere Umstände dafür sorgen, dass diese nicht mehr heimkehren wird, so setzte diese alles daran, ihr Spinnennetz zu zerstören. Sie haben es mit viel Mühe erbaut und wollen es anderen nicht einfach so schenken. Im Gegensatz zu der Paarung normaler Spinnen, bekommt lediglich die Ara'Nida Königin Kinder. Sie legt bei Bedarf Eier in ihr Netz, was Männliche Spinnen anlockt (nicht aus ihrer Kolonie, dies sind alles ihre Kinder), da die Ara'Nida Königin nach dem legen der Eier einen Duft absondert, welcher viele Meter für Männchen wahrzunehmen ist. Ist eines dort drunter, welches ein Ei befruchten möchte, muss dieser sich in die Höhle der Königin schleichen, das Ei stehlen, es befruchten und anschließend zurück ins Netz legen. Wird das Männchen dabei jedoch erwischt, so setzt die Königin alles daran, diesen den Kopf abzubeißen. So haben die meisten Ara'Nidas zwar andere Väter, jedoch teilen sie alle dieselbe Mutter, welche sie alle sehr Wert schätzen und besonders ihren Nachnamen mit Ehre tragen.
Als jedoch der Drachenkrieg ausbrach, schickte die Ara'Nida Königin ihre Kinder davon, beauftragte sie alle sich an einen sicheren Ort zu begeben, da sie wusste das sie es niemals schaffen würde, alle ihre Kinder heile an einen neuen Ort zu bringen, sie waren dafür viel zu viele geworden. Auch sie floh aus Aegorin. Erst Jahre nach dem Krieg, als das große Reich wieder besiedelt wurde, sprach es sich umher, das die Schätze der Ara'Nida Königin noch immer auf Aegorin versteckt sein sollen. Diese Botschaft sprach sich so schnell und weit umher, das es nun die Ara'Nidas wieder anlockte, um sich auf die Suche nach dem Schätzen und ihrer Königin zu begeben.

Sprache: 
Gerade dadurch, dass die meisten Ara’Nida eher kriminellen Gruppen angehörten, hat sich eine allgemeine Augensprache der Ara’Nida entwickelt. In jeder Zhoqac wird die selbe Augensprache genutzt, damit sich alle untereinander verständigen können, sollten sie aufeinander treffen. Allerdings ist es weitaus keine ausgereifte Sprache, diese brauchen sie auch nicht, denn sie erfüllt die Zwecke. 

Für alle nicht Ara’Nida-Spieler, die das lesen: Ihr kennt diese Sprache nicht, sie wird keinem Nicht-Ara’Nida beigebracht und umgesetzt werden von anderen Rassen kann sich auch nicht.


Die Zeichen der Aracida (Name der Sprache)
Erkennungszeichen der Ara’nida / Begrüßung wenn man auf fremde Ara’Nida trifft - Oben links, unten links, oben links, unten rechts, oben rechts, links unten jeweils einmal in der Reihenfolge blinzeln (Das ist die sehr höfliche Begrüßung) oder die vermeintlich unhöflichere, schnellere Version: rechts links rechts links, der beiden unteren Augen
Rechts -  Beide Augen links kurz geschlossen
Links -  Beide Augen rechts kurz geschlossen
Beeil dich -  Die beiden oberen Augen blinzeln 1 mal, wenn man sich sehr beeilen soll 2 mal
Folg mir - mit dem unteren Linken Auge 3 mal blinzeln
Ich brauche Hilfe -  Man blinzelt mit allen Augen, während man meist eine einzige Person anstarrt, und das so lange bis Hilfe kommt, oder man selbst schaut, wie man sich hilft, weil die gegenüberstehende Person nicht helfen kommt.
Idiot!  -  Normalerweise reicht alleine das Zeigen der Zähne in dieser Situation, möchte man allerdings einem anderen Ara’Nida mitteilen, dass er eine komplette Flachpfeife ist, dann schließt man die beiden oberen Augen, mit den unteren beiden starrt man den anderen an. Dieses Zeichen funktioniert auch mit nur einem geschlossenen Auge in einer abgeschwächten Form, denn die geschlossenen Stirnaugen bedeuten sowas wie “dahinter ist echt nichts” und bei 2 fehlt demnach einiges im Kopf (In der Verwandlung von einer Spinne mit 8 Augen ist das auch auf 4 obere Augen erweiterbar, wenn man 4 geschlossene Augen erhält sollte man sich langsam Gedanken machen ob man sich überhaupt noch zurücktrauen sollte)
Sei leise / Klappe! -  das linke obere und das rechte untere Auge werden geschlossen, sodass diese Reaktion recht ruckartig stattfinden kann, hat man sich dort das mehrfache blinzeln gespart.
Haben wir alles? - Blinzeln zweimal mit dem unteren rechten und dann mit dem unteren linken Auge
Ja -  erst die oberen Augen, dann die unteren blinzeln einmal
Nein -  nur die unteren Augen blinzeln zweimal
Das ist schöne Beute! - Jedes Auge nacheinander blinzeln

In einer Gruppe unterwegs? Wie zeige ich mit Zeichen welche Person meiner Gruppe ich meine? Ganz einfach: Bevor eine Ara’Nida Gruppe gemeinsam verbrechen begehen geht, legen sie eine feste Nummernreihenfolge fest, so ist der Anführer der mit der Nummer 1 und dann wird weiter durchgezählt. Möchte man eine Person spezifisch ansprechen, schließt man drei Augen, egal welche, und eines bleibt offen, mit diesem wird eine Zahl geblinzelt, damit die Person sich angesprochen fühlt und dann wird der Befehl erteilt, oder die Frage gestellt.

Wichtig: Diese Sprache funktioniert auch in der Tierform, auch wenn sie dort  8 Augen haben, so teilen sich diese dann einfach auf, die Muster bleiben die selben.

Stärken und Schwächen:
Die Ara’Nida haben die Fähigkeit, sich über einen kurzen Zeitraum ein Netz zu bauen, dafür nutzen sie zumeist Höhlen. Allerdings müssen sie sich auf die Prozedur des Netzbauens vorbereiten und müssen viele Eiweiße zu sich nehmen in großen Mengen, da sie für das Netz auch vieles davon verbrauchen. Netze bauen können sie nur in ihrer natürlichen Form, der Spinnenform. In ihrer natürlichen Form sind sie deutlich schneller als die meisten anderen Wesen, was daran liegt, dass sie ihre Beine über den Blutdruck steuern können. Auch das Springen ist in dieser Form leicht stärker. Durch diese Konstellation der Fähigkeiten, aber auch durch ihre überdurchschnittlich guten Augen, haben sie eine sehr schnelle Reaktionsgeschwindigkeit. Gerade wegen dieser guten Reaktionsgeschwindigkeit ist es schwer ihren Fängen zu entkommen, gerade im Packen und Festhalten sind sie wirklich gut, wenn sie auch nicht die stärkste Rasse sind. Die Augen der Ara’Nida erlaubt es ihnen, bei sehr wenig Lichteinstrahlung, dort reichen schon die Sterne oder der Mond, das kleine Licht einer entfernten Laterne oder sonstiges aus, damit sie Taghell sehen können. Auch wenn sie keine geraden Wände hochklettern können, wie sonst ihre deutlich deutlich kleineren Vertreter, da sie zu groß und schwer dafür sind, haben sie in beiden Formen keinerlei Probleme, an Orte hochzuklettern, an welche es ein Mensch auch könnte.
Die guten Augen bringen allerdings deutliche Schwächen mit sich, so haben sie in den jungen Jahren (bis so 7 Jahre) eine deutliche Lichtempfindlichkeit, was daran liegt, dass sie da auch praktisch ohne Licht sehen können, denn ihre Augen sind dort noch am besten. Gleichzeitig mit der Lichtempfindlichkeit sinkt dann auch die Leistung der Augen, umso älter sie werden. Die meisten Ara’Nida haben eine Abneigung gegen offenes Feuer und meiden dieses soweit wie möglich. Eine kleine Flamme in einer sicheren Laterne ist kein Problem, eine Fackel in ihrer Nähe oder gar ein Lagerfeuer ist ihnen sehr unangenehm. Zwar können die Spinnenwesen in beiden Formen hören, was sich entwickelt hat über die viele Zeit, allerdings ist es immer noch geschwächt, so hören sie kein Flüstern in ihrer Nähe, und verstehen Leute nicht welche eher leise oder undeutlich reden. Anders, als viele von Spinnen denken, sind die Ara’Nida ungiftig, was ihnen manchmal zum Nachteil werden kann, da sie ihre Beute so nicht betäuben können, allerdings haben sie sehr spitze Reißzähne, welche diesen Nachteil dann auch gleich etwas schwächen. Zu aller Letzt sollte erwähnt sein, dass die Ara’Nida einen kurzen Blackout-Moment haben nach jeder Verwandlung, in welchem sie sich nicht bewegen können und ihre Sicht deutlich verschwimmt, dieser entsteht dadurch, dass sich bei jeder Verwandlung die Blutverteilung im Körper stark verändert, sowie die Art Körperteile zu bewegen, dadurch entscheiden sie sich meist schon davor ob sie auf eine Kampfsituation eingehen, oder ob sie gehe sollten.

Beitritt:
Bewerbung beim Artenforscherteam (Charakterblatt Vorlage kann angefragt werden bei uns)

geschrieben vom Artenforscherteam
In deinem Kopf mag das logisch sein, aber ich bin hier draußen!
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#2
Ara'Nida Königin

Was unterscheidet die Ara'Nida-Königin von den anderen Ara?
Die Königinnen sind die einzigen in ihren Zhocaq, welche Eier legen, und somit Kinder bekommen können. In ihr Nest dürfen grundsätzlich keine Männer, und an die Eier darf niemand einfach dran. Fremden Männern, welche sich trauen, ihr Netz zu betreten, beißt sie schlichtweg den Kopf ab.
Die Königinnen entsprechen nicht zwangsläufig einem der oben genannten Aussehensmuster, so kann die Farbe und das allgemeine Aussehen von dem ihrer Kinder abweichen. Daran erkennt man auch eine neugeborene Ara'Nida Königin am einfachsten. Auch an ihrer Größe unterscheiden sie sich von ihren Kindern, eine Königin kann eine Höhe von 80cm und einen Durchmesser von 2.30m erreichen. Die Größe sowie das Gewicht bleiben allerdings in der menschlichen Verwandlung ähnlich zu ihren anderen Artgenossen und Kindern. Oft erscheinen gerade die Königinnen in einer natürlicheren Gestalt der Verwandlung, sie können mit dieser besser umgehen, und außerdem dient es zu ihrem Schutz. Wobei man natürlich anmerken muss, dass diese 4 Augen immer dabei sind.
Die Ara'Nida-Königinnen können ihre Kinder riechen, und wissen somit immer, ob der Ara vor ihr eines ihrer Kinder ist, oder nicht, gerade in der Spinnenform ist es sonst schwer diese gezielt auseinander zu halten. Diesen Geruch ihrer Kinder riecht sie, auch wenn diese schon sehr alt sind.

ooc:
Die Rasse ist zwar auf Bewerbung, solltet ihr euch aber für eine Ara'Nida-Königin bewerben wollen, sagt uns von Anfang an Bescheid. Wenn es keine Plätze mehr gibt wird oben beim der Überschrift  “Ara'Nida Königin” [Voll] stehen. Gerne nehmen wir bei der Bewerbung zu einer Königin auch ein Bild dazu, welches ihr Aussehen besser beschreibt, da ihr euch ja selbst aussuchen könnt wie sie aussieht.

Beitritt:
Durch Absprache und Bewerbung beim Artenforscherteam

Geschrieben vom Artenforscherteam
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