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Ailu

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mittel 
Ailu
Alter:
Das Maximalalter der Ailu beträgt 60 Jahre.

Fortpflanzung:
Ein Weibchen kann nur alle zwei bis drei Jahre schwanger werden und bringt ein bis drei winzige Junge zur Welt. Die Schwangerschaft dauert im Durchschnitt 6 Monate. Sie können sich nur untereinander paaren. Sollten sie einer anderen Rasse im Schlaf beiwohnen, wird das immer zu einer Fehlgeburt führen, was für die Mutter natürlich eine Lebensgefahr darstellt.

Nahrung:
Hauptsächlich ernähren sich Ailu von Bambus. Besonders beliebt sind jedoch junge Blätter und Sprossen. Aufgrund der fehlenden Nährstoffe im Bambus nehmen sie diesen in großen Mengen zu sich. Wenn sie gerade kein Bambus zur Hand haben, ernähren sie sich alternativ von kleinen Wirbeltieren und in seltenen Ausnahmen auch von Obst oder Huftieren. Ob selbst gejagt oder als Aas macht hierbei keinen großen Unterschied.

Verhalten:
Sie besitzen grundlegend ein ruhiges Gemüt und sind freundliche Gesellen, aber lasst euch davon nicht täuschen. Sie sind immer noch ihren wilden Vorfahren ähnlich und können auch von ihren Krallen gebrauch machen. Sie planen ihre nächsten Schritte meist gründlich voraus, da jeder Schritt Energie kostet, welche sie durch ihre Nahrung mühselig auftanken. Sie haben einen aufrechten Gang, wenn sie normal ihres Weges ziehen. Beim Rennen hingegen entscheiden sich die meisten Ailu auf allen Pfoten zu rennen.

Aussehen:
Alle Ailu haben einen kräftigen Körperbau und scharfe Krallen an den Pfoten.  Allgemein teilen die Ailu alle Eigenschaften, die ihre tierischen Vorfahren besitzen, 120-160 Kilo und auf Hinterbeinen bis zu 2 Meter hoch. Die vertretenen Fellfarben kann man an einer Hand abzählen. Die üblichste Farbe ist die schwarz-weiß Kombination. Nur im seltenen Fall tritt auch die Rotbraun-weiß oder sogar bläulich grau-weiß Kombination auf, welche auch als Albino-Ailu bezeichnet werden.
Von Ihrer Kleidung unterscheiden sie sich wenig von den Menschen. Meist tragen sie lange Roben oder weite Hosen, damit sie bei hastigen Bewegungen agiler sind. Eng anliegende Kleidung sowie schwere Stoffe werden zumeist gemieden. Dazu zählen auch schwere, lange Mäntel. Anstelle von Leder bevorzugen die Ailu leichtere Stoffe wie Seide oder Wolle, die ihre Bewegungsfreiheit nicht beeinträchtigen. Schuhe sowie Handschuhe findet man gar nicht, da sie Krallen besitzen. Dennoch versuchen manche Ailu es immer wieder mal mit Handschuhen, welche nach kurzer Zeit dann doch nur noch in Stofffetzen enden.

Geschichte: 
Die Ailu haben sich vor langer Zeit aus den Pandabären evolutioniert. Zu dieser Zeit lebten sie in großen Siedlungen, in denen sie ihr ganzes Leben lang verweilten. Selten wechselte ein Ailu seinen Wohnort. Dadurch gewannen sie an einem großen Wohlstand. Von Eitelkeit und Reichtum geprägt, wurden sie von Zeit zu Zeit immer arroganter und egoistischer. Es entstanden viele Aufstände und Streitigkeiten, die bloß auf Neid gegenüber des Reichtums Anderer basierten. Das Volk begann, sich untereinander zu bekriegen, was viele Morde zur Folge hatte. Unglück zog über die großen Siedlungen. Die Ailu bezeichnen die Zeit der Aufstände zumeist auch als die dunkle und grausame Zeit. Die wenigen, die ihr Leben nicht an dem Neid der Anderen verloren, flüchteten vorerst in nahegelegene Wälder und versteckten sich. Als sie jedoch keine Besserung der Streitigkeiten erkennen konnten, begaben sie sich auf die Reise ins Ungewisse, auf der Suche nach einer neuen Heimat. Ein Neubeginn für alle Ailu, die dem Verlangen nach Ruhm und Reichtum widerstehen konnten. Sie entdeckten eine Landschaft voller Berge. Auf jenen Bergen erbauten sie unscheinbare Klöster, in der Hoffnung, dass dort niemand nach ihnen suchen würde. Die hohen Berge gaben ihnen Sicherheit, denn die Ailu wussten, dass Einige viel zu faul wären, um einen so hohen Berg zu erklimmen. Anderen - doch nur den Wenigsten – genügte eine kleine Ruine, versteckt im dichten Bambuswald.

Allein durch diese neue Art zu wohnen und zu leben, mussten die Ailu ihre verwöhnten Standards schnell ablegen und neue Gewohnheiten bilden. Sie orientierten sich viel an der Natur, sodass sie diese immer mehr zu verstehen und mit ihr umzugehen wussten. Auch nutzten sie die Natur, um ihren Geist von all dem Unheil und den schlechten Erinnerungen zu befreien. Dafür meditierten sie für Gewöhnlich draußen in der freien Natur unter freiem Himmel, oftmals tagsüber, da der Tag für die Ailu ohnehin zum Ruhen und für die Nahrungsaufnahme gedacht war und sie nachts ihrem Alltag nachgingen. Durch diese Meditationen und die neue Lebensweise stärkten sie ihr Band zur Natur und entwickelten immer mehr ein starkes Bewusstsein für diese. Sie lernten sich besser in der Natur zu orientieren, indem ihnen bestimmte Merkmale auffielen, auf die sie dann achteten, wie zum Beispiel die Oberflächenstruktur des Bambus oder die Farbe und Größe der Blätter. Waren die Blätter groß und dünn, so konnten die Ailu annehmen, dass diese wenig Licht abbekamen, waren sie jedoch klein und dick und hatten eine eher ovale Form, bekamen sie wohl den ganzen Tag über genügend Sonnenlicht.
Trotz all der Umstände und den neuen Kenntnissen, mieden die Ailu weiterhin übersichtliche Landschaften und verließen ihre Wälder und Berge selten bis nie. Sie blieben ihrem Rudel treu und gingen niemals auf Reisen. Alleingänger waren nur sehr, sehr selten und bestanden zumeist nur aus denen, die aus verschiedensten Gründen aus dem Rudel verstoßen wurden. Sei es ein Mord, Verrat oder das Verlangen nach Reichtum. Jeder, der immer noch nach Reichtum strebte, wurde als Feind gesehen, denn in ihrem neuen Leben wollten sie alles teilen, sich gegenseitig unterstützen und helfen und eine selbstlose Lebensweise pflegen.
Der ganzen Meditationen wegen und dem friedlichen Zusammenleben, entwickelten sie eine gelassene und ruhige Art. Selten gerieten sie außer Fassung. Eine Legende besagt, dass ihre ruhige Art und ihre Stärke einem besonderen Tee verschuldet wären. Dessen Rezept sollen nur die weisesten und beherrschtesten Ailus kennen.
Schließlich soll er besondere Kräfte verleihen. Ob dieser Mythos der Wahrheit entspricht, bleibt jedoch ein Rätsel. Jene, die ihre Zweifel gegenüber der Legende haben, bezeichnen den Tee schlicht und einfach als wohlschmeckend.

Stärken und Schwächen:
Stärken:
Durch ihre Masse haben sie eine enorme Muskelkraft und wirken daher sehr stark. Wie sie ihre Stärke nutzen, ist jedem Ailu selbst überlassen, sei es das Kämpfen oder das Stemmen von schweren Dingen. Ailu sind nachtaktiv, weshalb sie nach Untergang der Sonne ähnlich wie Katzen ihre gute Sicht behalten.
Schwächen:
Ailu haben eine empfindliche Nase. Sollte sie dort mal ein Schlag erwischen, würde dieser bei ihnen einen starken Schmerz auslösen, der auch eine Weile bestehen bleibt. Außerdem sind sie durch ihre Größe nicht sonderlich beweglich und können von flinken und schnellen Wesen leicht abgehängt werden. Über Tag sind Ailu sehr faul und nutzen die Zeit zumeist für die Aufnahme von Nahrung. Dieser Aufwand kostet sie besonders viel Kraft, da sie all ihre Energie in der Nacht aufgebraucht haben.

Beitritt:
Nach Absprache mit Namys_ oder CasimirKalfix

geschrieben von Namys_ und CasimirKalfix
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